Werders Lizenzspieler-Chef

Fritz über Kohfeldt-Aus im Sommer: „Völliger Quatsch“

Wie geht es weiter für Florian Kohfeldt bei Werder Bremen? Werders Lizenzspieler-Chef Clemens Fritz dementiert Medienberichte, dass ein Aus im Sommer bereits beschlossene Sache sei.
03.05.2021, 15:27
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Von Daniel Cottäus
Fritz über Kohfeldt-Aus im Sommer: „Völliger Quatsch“
gumzmedia

Sein persönliches „Endspiel“ gegen RB Leipzig hat Florian Kohfeldt am Freitagabend zwar überstanden, nachhaltige Ruhe hat das aber nicht in die heiße Trainerdiskussion rund um Werder Bremen gebracht. Im Gegenteil. Medienberichten zufolge, soll die Trennung vom 38-Jährigen im Sommer intern in beiderseitigem Einvernehmen längst beschlossene Sache sein. Werders „Leiter Profifußball“ Clemens Fritz widersprach dem am Montag aber vehement.

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„Das ist völliger Quatsch. Keine Ahnung, wo das herkommt“, betonte der Ex-Profi, ehe er auf die Formalitäten verwies: „Fakt ist, dass Florian bei Werder einen Vertrag bis 2023 hat.“ Nun weiß Fritz natürlich auch, dass lange Laufzeiten in der Fußballbranche vor gar nichts schützen, wenn es hart auf hart kommt. Die Gerüchte um das Trainer-Aus spätestens im Sommer kann er trotzdem nicht nachvollziehen. „Wir wollen gemeinsam die Klasse halten, darauf legen wir den Fokus“, sagte der 40-Jährige und versicherte: „Wir haben intern bisher nicht einmal über die neue Saison gesprochen.“ Auch mögliche Nachfolger für Kohfeldt seien deshalb kein Thema gewesen: „Wir haben uns mit keinem Trainerkandidaten für die kommende Saison beschäftigt.“

Spätestens nach dem letzten Spieltag der laufenden Serie wird es bei Werder wieder zum großen Bilanzieren kommen. Fritz bezeichnete es als „unsere Pflicht, nach der Saison eine Analyse vorzunehmen“. Erst dann könne man weitersehen. Da es auf der Hand liegt, dass besagte Analyse mehr Negatives denn Positives zu Tage fördern wird, ist eine Trennung von Kohfeldt keinesfalls ausgeschlossen. Möglich auch, dass der Trainer von sich aus die Veränderung will. Für Fritz sind das alles Themen für die Zukunft. Erstmal geht es nur um den Klassenerhalt. „Alles andere sollte uns jetzt nicht interessieren“, sagte er.

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