Jetzt auch bis zum Schluss

Kohfeldt darf bis zum Saisonende Werder-Trainer bleiben

Der SV Werder Bremen geht mit Trainer Florian Kohfeldt in die letzten beiden Saisonspiele. Das hat Sportchef Baumann nach dem Unentschieden gegen Leverkusen erneut bekräftigt.
08.05.2021, 20:01
Lesedauer: 2 Min
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Von Daniel Cottäus
Kohfeldt darf bis zum Saisonende Werder-Trainer bleiben

Bleibt mindestens bis zum Ende der Saison Werder-Trainer: Florian Kohfeldt.

nordphoto GmbH / gumzmedia

Das 0:0 gegen Bayer Leverkusen - für Werder Bremen war es am Samstagnachmittag nach zuvor sieben Bundesliga-Niederlagen am Stück zumindest ein kleiner Schritt auf dem Weg zum großen Ziel Klassenerhalt. Und Florian Kohfeldt hat es zudem Gewissheit verschafft. Die Gewissheit, dass er nun auch bis zum Saisonende Trainer seiner Mannschaft bleiben darf.

„Die Leistungen aus den letzten beiden Spielen machen uns zuversichtlich, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden“, sagte Sportchef Frank Baumann, der das Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig in seine Einschätzung mit einbezog - und betonte: „Florian hat in der letzten Saison schon einmal eine ganz schwierige Situation gemeistert. Wir trauen ihm das jetzt auch wieder zu.“

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Auf das Mittel Trainerwechsel wird Werder in dieser Saison demnach verzichten. Der sinnvolle Zeitpunkt dafür ist ohnehin längst verstrichen. Selbst wenn es in Augsburg eine bittere Niederlage setzen sollte, wäre es mehr als nur fraglich, ob ein neuer Mann vor dem letzten Spieltag noch neue Impulse setzen könnte. Eher nicht. Das Bremer Ziel und die Bremer Pflicht ist es aber ohnehin, nach den ordentlichen Auftritten gegen Leipzig und Leverkusen endlich mal wieder einen Sieg zu landen.

„Es ist ein wahnsinnig wichtiges Spiel, das eine große Chance beinhaltet, aber auch ein großes Risiko“, sagte Kohfeldt, der weiß, dass seiner Mannschaft auch ein Unentschieden nicht helfen wird. Nur bei einem Erfolg können die Bremer (31 Punkte) am FCA (33 Punkte) vorbeiziehen, der dann am letzten Spieltag auf den Meister Bayern München trifft. Werder muss seinerseits gegen Mönchengladbach antreten, was so oder so zu Kohfeldts letztem Spiel als Cheftrainer werden könnte. Selbst wenn der Klassenerhalt am Ende gelingt, ist eine Trennung im Sommer alles andere als ausgeschlossen.

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Für den Trainer sind das aber Zukunftsthemen. Mit Frank Baumann hat er nach dem Leverkusen-Spiel - anders als nach dem Pokal-Halbfinale gegen Leipzig - gar nicht mehr über seine persönlichen Perspektiven gesprochen. „Das war kein Thema zwischen uns, weil es auch gar nicht groß zur Debatte stand. Wäre heute etwas Außergewöhnliches passiert, hätten wir uns zusammengesetzt, aber es ist nichts außergewöhnlich Schlechtes passiert“, sagte Kohfeldt.

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