So läuft Werders Feiertags-Auszeit Weihnachten ohne Schnickschnack

Allzu viel Zeit zur Erholung bleibt nicht, bereits in der kommenden Woche beginnt die Vorbereitung auf das nächste Bundesligaspiel. Werder wird daher in diesem Jahr besondere Weihnachtstage erleben.
24.12.2020, 12:51
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Weihnachten ohne Schnickschnack
Von Malte Bürger

Das letzte Pflichtspiel eines außergewöhnlichen Jahres ist absolviert - und es ging mit dem 3:0-Erfolg in Hannover versöhnlich für Werder zu Ende. Noch in der Nacht reiste der Bremer Tross zurück an die Weser, wo jedoch nicht gleich die Weihnachtsfeierlichkeiten beginnen. Die Spieler erhalten noch regenerative Behandlungen, darüber hinaus muss ein weiterer Coronatest absolviert werden.

Erst danach beginnt die Auszeit, doch sie fällt recht kurz aus. Bereits am kommenden Montag geht es zurück an die Arbeit. Nach einem erneuten morgendlichen Coronatest soll am Abend wieder trainiert werden. „Wir sprechen also im Grunde von drei, eher zwei freien Tagen. Das wäre dann einer mehr als wir sonst vor den Spielen haben“, sagte Trainer Florian Kohfeldt. „Es ist eine besondere Zeit, aber man muss sich auch vor Augen führen, dass die Phase sehr, sehr kurz ist. Wir haben weniger Tage als in einer Länderspielpause bis zum nächsten Spiel.“

Bereits am 2. Januar, unmittelbar nach dem Jahreswechsel, wartet in der Bundesliga die nächste Herausforderung. Gegen Union Berlin geht es um die nächsten Zähler. Aufgrund der Pandemie und des engen Terminkalenders wird es dieses Mal auch keine großen Urlaube der Profis geben. „Meines Wissens bleiben alle Spieler in Bremen. Sicher bin ich mir, dass keiner ins Ausland reist“, sagte Kohfeldt. „Ansonsten dürfen die Spieler alles, was die gesellschaftlichen Regeln erlauben. Nicht mehr und nicht weniger. Manch Spieler wird vielleicht seine Eltern oder seine Geschwister zu Besuch haben und einen gemütlichen Weihnachtsabend verbringen - so hoffe ich doch.“

Auf eine klassische Winterpause müssen alle Beteiligten also in dieser Saison verzichten. Es wird kein Trainingslager geben, keine Ablenkung und Erholung im Süden Europas. Florian Kohfeldt bedauert das Fehlen einer ausgedehnten Unterbrechung, hat sich damit aber natürlich längst arrangiert. „Auch wenn es sonst immer nur eine Woche war, ist die Winterpause meist ruhiger als die Sommerpause - denn in dieser einen Woche haben wirklich alle frei und an den drei feierlichen Tagen meldet sich dann zur Abwechslung mal keiner“, sagte er. „Darauf hoffe ich auch dieses Jahr.“

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