Baumann bestätigt der „Deichstube“ Werder löst Innenverteidiger-Suche wohl intern

Es ist eine kuriose Entwicklung: Zunächst sollte ein Perspektivspieler für die Innenverteidigung her, dann eine Soforthilfe. Nun kommt wahrscheinlich niemand, erklärte Frank Baumann der „Deichstube“.
14.08.2017, 16:18
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Da war es nur noch eine offene Position: Nachdem über Wochen von Frank Baumann wie von Alexander Nouri gleichermaßen betont wurde, dass man in der Innenverteidigung wie im Sturm nach einer Verstärkung Ausschau halte, scheint zumindest die Planstelle in der Defensive nicht mehr so wichtig. „Wir haben zwar die Suche noch nicht komplett eingestellt, aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir da nichts mehr machen, ist wesentlich größer“, erklärte Frank Baumann gegenüber der „Deichstube“. Werder hat seine Innenverteidiger also wahrscheinlich beisammen.

Eine Entscheidung, die überrascht - gerade mit Blick darauf, dass die Position nach der Bestätigung einer schwerwiegenden Muskelverletzung bei Abwehrchef Niklas Moisander zunächst in der Bremer Prioritätenliste gestiegen war. Nachdem zunächst ein Talent kommen sollte, hatte man zuletzt eine Soforthilfe ins Auge gefasst. Davon ist nun keine Rede mehr. Im Oktober soll Moisander zurückkommen - bis dahin möchte man in der Defensive wohl auf Bordmittel vertrauen. „Robert Bauer hat es gut gemacht. Auch Luca Caldirola und Jesper Verlaat können das“, sprach Baumann dem vorhandenen Personal das Vertrauen aus.

Der umgeschulte Außenverteidiger Bauer als Soforthilfe, U23-Leistungsträger Verlaat als Mann für die Zukunft - bei Werder hofft man, mit dieser neuen Aufgabenverteilung eine teure Verpflichtung umgehen zu können. Womöglich auch, um mit den begrenzten eigenen finanziellen Mittel auf dem schwierigen Markt für Mittelstürmer noch einmal zuzuschlagen. (cev)

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