Moisander gesperrt Werder muss Abwehr umbauen

Niklas Moisander wird gegen Hoffenheim wegen einer Gelbsperre fehlen. Dies könnte dazu führen, dass Werder sein System am kommenden Wochenende umstellt.
06.05.2017, 11:10
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Werder muss Abwehr umbauen
Von Andreas Lesch

Niklas Moisander wird gegen Hoffenheim wegen einer Gelbsperre fehlen. Dies könnte dazu führen, dass Werder sein System am kommenden Wochenende umstellt.

Es wäre verwunderlich gewesen, wenn Werder ohne Sperre aus dieser Partie gekommen wäre. Fünf Spieler hatten vor der Begegnung beim 1. FC Köln vier Gelbe Karten auf ihrem Konto: Theo Gebre Selassie, Niklas Moisander, Milos Veljkovic, Robert Bauer und Florian Grillitsch. Sie alle wussten: Nach der nächsten Gelben Karte würden sie ein Spiel pausieren müssen. Nun hat es Moisander getroffen. Der Innenverteidiger sah in der 60. Minute für ein Foul an Leonardo Bittencourt Gelb und fehlt den Bremern am nächsten Sonnabend im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim.

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Ein Problem? „Nein“, sagte Sportchef Frank Baumann. „Wir haben ja Möglichkeiten, das aufzufangen.“ Werder könne wieder mit einer Viererkette statt mit einer Dreierkette spielen. Aber Werder könne auch bei der zuletzt bewährten Dreierkette bleiben, denn Werder habe genug Spieler, die Moisanders Position in dieser Kette auch spielen können, etwa Bauer, Gebre Selassie oder Ulisses Garcia. Zudem könne es sein, dass der verletzte Santiago Garcia im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigt. Baumann ist sich sicher: „Wir werden auch da wieder eine gute Truppe auf den Platz bekommen.“

Trainer Alexander Nouri nimmt Moisanders Sperre ebenfalls gelassen. „Da werden wir wieder umstellen, das hatten wir ja auch schon des öfteren“, sagte er. „Alles ist möglich: Dreierkette, Viererkette – können wir beides. Wir haben viele Optionen.“

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