Personallage vor Relegations-Hinspiel

Keine Verletzten und ein kleines Geheimnis

Es sind bereits einige Werder-Begegnungen als Endspiele tituliert worden, doch nun geht es gegen den 1. FC Heidenheim in der Relegation wirklich um alles. Da passt es gut, dass es kaum Personalprobleme gibt.
01.07.2020, 12:02
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Keine Verletzten und ein kleines Geheimnis
Von Malte Bürger
Keine Verletzten und ein kleines Geheimnis

Philipp Bargfrede könnte Kevin Vogt ersetzen, allerdings nur für einen Teil des Spiels.

nordphoto

Die Antwort fiel kurz und knapp aus: „Es sind alle dabei“, sagte Florian Kohfeldt, als er am Mittwochmorgen während der offiziellen Pressekonferenz vor dem ersten Relegationsspiel gegen den 1. FC Heidenheim (Donnerstag, 20.30 Uhr) nach dem Bremer Personal befragt wurde. Die Voraussetzungen sind also schon einmal gut, nun muss der Luxus bei der Auswahl der Startelf nur noch zum Erfolg führen.

Auf einer Position muss sich Werders Chefcoach dann aber doch definitiv wieder etwas einfallen lassen. Kevin Vogt hat am letzten Spieltag der regulären Saison die fünfte Gelbe Karte gesehen, im ersten Duell mit den Heidenheimern ist er folglich gesperrt. Als die Leihgabe aus Hoffenheim in der jüngeren Vergangenheit verletzungsbedingt gefehlt hatte (in Mainz), war er von Christian Groß vertreten worden.

Bekanntlich stünde mit Philipp Bargfrede eine weitere Alternative bereit, die sich im defensiven Mittelfeld bestens auskennt, Kohfeldt hatte unlängst jedoch erklärt, dass der Routinier momentan kaum länger als eine Halbzeit spielen könne. Diese Einschätzung wiederholte er nun erneut. „Er wird mit Sicherheit keine 90 Minuten spielen können. Davon müssen wir ausgehen“, sagte er ohne dabei näher auf die Gründe einzugehen. „Alles andere bewerten wir intern.“ Dennoch: Bargfrede, der immer wieder mit körperlichen Problemen zu kämpfen hat, spielte seinerzeit beim Pokalspiel zwischen Werder und Heidenheim im vergangenen Oktober von Beginn an - die Bremer sorgten bekanntlich früh für klare Verhältnisse. Könnte Bargfrede also der Vogt-Vertreter werden? „Ich weiß es, aber ich verrate es nicht“, sagte Kohfeldt schmunzelnd.

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