Nach Zwischenfall mit Augustinsson

Kabak entschuldigt sich fürs Spucken

Im Fernsehen sah es nach einer klaren Spuckattacke aus, später schilderte Schalkes Ozan Kabak seine eigene Sicht der Dinge. Bei Werder-Profi Ludwig Augustinsson entschuldigte er sich trotzdem.
27.09.2020, 09:50
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Kabak entschuldigt sich fürs Spucken
Von Malte Bürger

Es war der Aufreger des Spiels. Schalkes Abwehrspieler Ozan Kabak hatte Ludwig Augustinsson in der ersten Halbzeit nicht nur rüde zu Fall gebracht, sondern danach auch noch in die Richtung von Werders Linksaußen gespuckt. Die Fernsehbilder zeigten die Unsportlichkeit ganz deutlich, Schiedsrichter Markus Schmidt war der Zwischenfall allerdings entgangen. Auch die Video-Assistenten griffen in diesem Moment nicht ein. Kabak kam also davon, erst kurz vor Schluss sah er wegen anderer Vergehen die Gelb-Rote Karte. Aber natürlich wurde danach vor allem über die Spuckattacke geredet, für die sich Kabak mittlerweile entschuldigt hat.

„Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht„, schrieb der 20-Jährige auf Twitter. “Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. Dies war sehr unglücklich. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig.“ Kabak offenbarte damit eine ganz eigene Sichtweise auf die Dinge, der Eindruck nach Betrachtung der bewegten Bilder war schon, dass das Spucken bewusst erfolgte. Augustinsson hatte den Zwischenfall zu nächst gar nicht mitbekommen, sagte dann aber nach dem Spiel: „Das ist nicht schön, das hat nichts mit Fußball zu tun. Das ist nicht Fairplay.“ Und auch Trainer Florian Kohfeldt meinte: „Das ist natürlich ein absolutes Unding, was nicht auf den Fußballplatz gehört.“

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