Vor dem Heimspiel gegen Köln

Werder-PK: Pizarro und Junuzovic geben "grünes Licht"

Vor dem letzten Heimspiel in diesem Jahr gegen den 1. FC Köln haben sich Frank Baumann, Alexander Nouri und Zlatko Junuzovic den Fragen der Journalisten gestellt.
15.12.2016, 07:58
Lesedauer: 4 Min
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Werder-PK: Pizarro und Junuzovic geben
Von Nico Schnurr

Vor dem letzten Heimspiel in diesem Jahr gegen den 1. FC Köln haben sich Frank Baumann, Alexander Nouri und Zlatko Junuzovic den Fragen der Journalisten gestellt.

Zusammenfassung:

Zlatko Junuzovic wird Werder gegen Köln zur Verfügung stehen. Ob der Mittelfeldspieler in der Startelf-Aufstellung steht, wollte Werder-Trainer Alexander Nouri nicht verraten. Auch bei Claudio Pizarro, der zuletzt das Mannschaftstraining aussetzen musste, spricht Werders Trainer von "grünem Licht" seitens des Stürmers. Tendenz: Auch Pizarro ist im Kader.

Überhaupt scheint Nouri nach dem Erfolg in Berlin nicht die gesamte Aufstellung umkrempeln zu wollen. Es gebe "nicht viel, das wir verändern müssen", so Nouri.

Ansonsten bekräftigen Baumann und Nouri indirekt, weiterhin nicht mehr mit Yatabare und Diagne für Werders Profis zu planen. Baumann bekräftigte indes, bereits an Winter-Tranfers zu arbeiten, um Werders Kader "zu optimieren", mahnte aber zu Geduld.

Damit endet die PK.

"Ich habe einige davon zu Hause, ist ja was Schönes", sagt Junuzovic zu Werders Weihnachtstrikot.

"Wir glauben an ihn und begleiten seine Entwicklung weiter", sagt Nouri zu Ousman Manneh, der zuletzt weder bei den Profis noch bei der U 23 zum Einsatz gekommen war. "Wir haben gemeinsam entschieden, dass ihm eine Pause guttun würde", sagt Nouri.

In Sachen Vertragsverhandlungen habe er eine "gewisse Gelassenheit", sagt Nouri. Ihm mache die Arbeit bei Werder allerdings "Riesenspaß". "Ich denke, dass es da keinen Zeitdruck gibt", so Nouri, der das "riesengroße Vertrauen" zu Baumann hervorhebt.

"Grundsätzlich gebe ich jedem gern die Hand", sagt Nouri zu Fallou Diagnes Angebot auf Verständigung, betont mit Blick auf den in Ungnade gefallenen Verteidiger Diagne und Mittelfeldspieler Sambou Yatabare aber: "Wir haben uns bei diesen Spielern schon klar positioniert." Es bleibt also dabei: Diagne und Yatabare, derzeit beide für Werders U 23 im Einsatz, werden wohl nicht mehr für die Werder-Profis auflaufen.

Baumann zieht ein vorläufiges Fazit zu seinen Verpflichtungen. "Durch unsere Neuzugänge haben wir uns sowohl in der Breite als auch in der Spitze verbessert", findet der Sportchef, fügt aber an den Kader im Winter optimieren zu wollen: "Wir arbeiten daran, sind im Austausch mit Spielern und Beratern", sagt Baumann. "Ich bin da optimistisch, dass wir da das ein oder andere umsetzen können." Der Sportchef glaubt aber, dass Werder Geduld brauchen werde, da Transfer im Winter häufig erst sehr spät zum Abschluss kämen.

"So extrem ins Detail bin ich jetzt nicht involviert", sagt Nouri zu Pizarros Beschwerden, betont aber, dass der Werder-Routinier für "die nächsten Tage grünes Licht" gegeben habe.

"Wir trauen uns zu, zu Hause drei Punkte gegen Köln zu holen", sagt Sportchef Baumann.

Der aktuelle Aufschwung sei "deutlich stabiler" als das Hoch vor einigen Wochen, so Baumann. "Wir haben aber noch einiges vor uns. Wir wollten eigentlich eine sorglosere Saison spielen. Durch einen Sieg am Samstag haben wir die Chance, unsere Situation weiter zu verbessern."

Nouri ist "sehr optimistisch, dass wir diesen Weg weiter gehen werden".

Hat sich die Erwartungshaltung nach den zwei Siegen zuletzt verändert bei Werder? "Es gibt keinen Anlass, irgendetwas auf die leichte Schulter zu nehmen", sagt Nouri und betont: "Dafür genügt ein Blick auf die Tabelle: Wir dürfen nicht nachlassen, müssen den ein oder anderen Ansatz noch optimieren."

"Ich kämpfe um meinen Platz und versuche mich zu beweisen", sagt Junuzovic. "Aber selbst wenn ich nicht spiele, werde ich meine Aufgaben haben und diese wahrnehmen, die Mannschaft unterstützen. Das Ego müssen wir ohnehin zurückschalten in unserer Situation."

"Eine Situation, auf die wir lange gewartet", sagt Nouri zur neuen Fülle an personalpolitischen Möglichkeiten. Ob Junuzovic von Beginn an spielen wird, möchte er allerdings noch nicht verraten.

"Es gibt von den Prinzipien her nicht viel, das wir verändern müssen", sagt Nouri zur Personalsituation.

"Wir wollen mit dem Heimspiel eine gute Weihnachtszeit einläuten", betont Nouri.

Junuovic habe "grünes Licht" gegeben, so Nouri. "Wir gehen davon aus, dass er spielen kann", stellt der Werder-Trainer mit Blick auf die Rückenschmerzen fest, die den Mittelfeldspieler zuletzt plagten.

Auch im 14. Jahr in Folge wird ein Tannenbaum die Werder-Raute auf dem grün-weißen Trikot zu Weihnachten ersetzen.

Das Spiel gegen Köln ist ausverkauft.

Die Protagonisten haben Platz genommen. Die PK beginnt.

Vor der PK: Aufgrund eines grippalen Infekts aus den Tagen zuvor war Junuzovic beim 1:0-Auswärtssieg in Berlin nur in den Schlussminuten zu einem Kurzeinsatz gekommen. Ob er gegen Köln in die Werder-Startelf zurückkehrt? Viellicht verrät es ja die PK.

Vor der PK: Am Sonnabend steht für den SV Werder Bremen das nächste Bundesliga-Spiel auf dem Programm. Im letzten Heimspiel in diesem Jahr heißt der Gegner 1. FC Köln. Sportchef Frank Baumann, Cheftrainer Alexander Nouri und Werders Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic stellen sich ab 13 Uhr den Fragen der Journalisten. Wir tickern live von der Werder-PK.

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