Traum erfüllt Werder-Profi Gruev feiert Länderspiel-Debüt für Bulgarien

Nur einen Tag nach dem Nationalelf-Debüt von Romano Schmid darf Werder Bremen sich über den nächsten Nationalspieler freuen: Ilia Gruev stand zum ersten Mal für den A-Kader der Bulgaren auf dem Platz.
24.09.2022, 11:59
Lesedauer: 1 Min
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Von mwi

Sportlich ging es aus Sicht der Bulgaren vor allem darum, die Negativserie von acht sieglosen Spielen am Stück zu beenden – und das sollte im Spiel gegen den chancenlosen Underdog aus Gibraltar auch standesgemäß gelingen. Speziell ein Mann dürfte diesen Abend in der spärlich besetzten Ludogorets Arena in Rasgrad für immer in Erinnerung behalten: Ilia Gruev. Der defensive Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen hat sich nämlich seinen Traum von der A-Nationalmannschaft erfüllt.

Der 22-Jährige hat am Freitag sein Debüt für Bulgarien gefeiert. Beim Nations-League-Spiel gegen Gibraltar durfte Gruev von Beginn an ran und stand beim 5:1-Sieg 72 Minuten auf dem Platz. Direkt an einem Treffer beteiligt war das Bremer Eigengewächs zwar nicht, zum Zeitpunkt seiner Auswechslung war die Partie aber bereits entschieden. Das Team von Trainer Mladen Krstajic – für den früheren Profi des SV Werder Bremen war es ebenfalls die Premiere an der Seitenlinie – führte da bereits mit 4:1. Kurios: Durch den Einsatz von Gruev darf sich Werder nur einen Tag nach dem Debüt von Romano Schmid für Österreich über den nächsten A-Nationalspieler im Kader freuen.

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Die Bulgaren um Ilia Gruev waren für die gibraltarische Nationalmannschaft schlichtweg eine Nummer zu groß. Die Treffer für die „Löwen“ erzielten Valentin Antov (23.), Kiril Despodov (36.), Radoslav Kirilov (52.), Ilijan Stefanov (55.) und Marin Plamenov Petkov (81.). Für den Außenseiter hatte Roy Chipolina immerhin noch zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen (26.).

Dank des Heimsieges steht Bulgarien vor dem letzten Spieltag in Gruppe 4 der Liga C mit sechs Punkten auf dem dritten Rang – und damit nur noch einen Zähler hinter Nordmazedonien. Zum Abschluss der Nations League könnten die Bulgaren die zweitplatzierten Nordmazedonier mit einem Sieg im direkten Duell am Montag (20.45 Uhr) also noch überholen. Gibraltar steigt dagegen sicher in die Liga D ab.

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