Rückkehr bleibt ungewiss Weiter Zittern um Selke und Toprak

Schaffen sie es rechtzeitig oder nicht? Ob Davie Selke und Ömer Toprak am Wochenende gegen den FC Schalke 04 spielen können, ist immer noch nicht klar. Dafür steht fest, dass Kevin Möhwald zurückkehrt.
28.01.2021, 13:59
Lesedauer: 2 Min
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Von Marius Winkelmann

Der SV Werder Bremen droht im wichtigen Bundesliga-Heimspiel am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen den FC Schalke 04 auf ein wichtiges Duo verzichten zu müssen. Hinter den Einsätzen von Davie Selke (Oberschenkelprellung) und Ömer Toprak (Sprunggelenksstauchung) stehen zwei Tage vor dem Duell mit dem Liga-Schlusslicht weiter Fragezeichen. Anders verhält es sich bei Kevin Möhwald. Der Mittelfeldspieler, den zuletzt Adduktorenprobleme zu einer Pause zwangen, wird definitiv zurück in den Kader kehren.

„Es sieht so aus, dass sowohl Ömer Toprak als auch Davie Selke eine Chance haben, zu spielen. Ob es am Ende klappt, kann ich nicht versprechen. Aber es ist eher ein Stück wahrscheinlicher geworden als unwahrscheinlicher im Verlauf der Woche“, erklärte Cheftrainer Florian Kohfeldt auf der Online-Pressekonferenz des SV Werder Bremen am Donnerstag. „Ansonsten erwarten wir einige Kader-Rückkehrer für das Schalke-Spiel. Kevin Möhwald wird auf jeden Fall wieder zurückkommen. Da haben sich unsere Möglichkeiten in den letzten Tagen schon etwas erweitert.“

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Auch Milot Rashica sei nach seinen Kurzeinsätzen zuletzt und einer fast vollumfänglichen Trainingswoche „ein Spieler, der jetzt mit Sicherheit wieder soweit ist, dass er 60 bis 70 Minuten spielen kann. Sein körperlicher Zustand ist jetzt gut bis sehr gut. Ich sehe ihn auf einem sehr guten Weg und bin absolut überzeugt, dass er eine gute Rückrunde spielen kann.“

Josh Sargent, der gegen Hertha BSC zunächst eine Ruhepause erhielt und dann von der Bank ins Spiel kam, hat für die Schalke-Partie von seinem Trainer eine Startelf-Garantie erhalten. „Für mich muss man schon stark an seiner Entwicklung vorbeigucken, um das nicht so zu sehen. Er hat sich einfach enorm weiterentwickelt. Er ist unheimlich gut im Defensivverhalten und hat sehr viele Ballgewinne. Er macht auch immer mehr Bälle fest. Deshalb habe ich mich in der Euphorie des Berlin-Siegs, aber nicht nur deshalb, dazu hinreißen lassen, ihm einen Startelf-Einsatz auszusprechen“, lieferte Kohfeldt die Erklärung für seine durchaus ungewöhnliche Maßnahme.

Für Schalke definitiv noch keine Option ist ein Quartett um Niclas Füllkrug (Sprunggelenksverletzung), Ludwig Augustinsson (Muskelverletzung im Oberschenkel), Patrick Erras (Probleme im Hüftbereich) und Christian Groß (Wadenverletzung). Sie alle arbeiten derzeit individuell an ihrer Rückkehr auf den Trainingsplatz und dürften wohl frühestens ein Thema für das Bielefeld-Spiel am kommenden Wochenende werden.

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