Kampf um den Klassenerhalt

Erst bei 40 Punkten will sich Werder entspannen

Neun Punkte Vorsprung hat Werder Bremen derzeit auf den Relegationsplatz in der Bundesliga. Sportchef Frank Baumann geht aber noch nicht von einem Klassenerhalt aus, dafür braucht sein Team weitere Zähler.
16.03.2021, 11:36
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips
Erst bei 40 Punkten will sich Werder entspannen

30 Punkte hat Werder Bremen derzeit in der Bundesliga auf dem Konto. Für Sportchef Frank Baumann reicht das noch nicht für den Klassenerhalt.

Andreas Gumz

30 Punkte hat der SV Werder Bremen auf seinem Bundesliga-Konto und damit neun Spiele vor Schluss einen komfortablen Vorsprung von neun Zählern auf den Relegationsplatz. Wie viele Punkte müssen noch her, um wirklich drin zu bleiben? „Hochrechnungen bringen nichts“, antwortet Sportchef Frank Baumann und versichert: „Es gibt keine Marke, die wir uns gesetzt haben.“ Also keine 34 oder auch keine 36 Punkte, die sehr, sehr wahrscheinlich für den Klassenerhalt reichen sollten. Baumann nennt nur eine Zahl, die irgendwann mal als die Nicht-Abstiegs-Zahl erfunden worden ist, obwohl sie eigentlich so gut wie nie gebraucht wird: „40.“

Machbar ist das für Werder. Drei Siege, ein Unentschieden – warum eigentlich nicht? Allerdings hat es das Restprogramm in sich. Werder spielt fast ausschließlich gegen Teams von oben. Doch das ist für Baumann unerheblich: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und das Bestmögliche herausholen.“

Gerade der vergangene Spieltag hat mit dem Bielefelder 2:1-Coup gegen Champions-League-Aspirant Bayer Leverkusen gezeigt, was in der Bundesliga alles möglich ist. Eine lautes Lebenszeichen der Arminia im Abstiegskampf, die dadurch sogar über dem Strich steht. Wer hätte das nach der bitteren 0:2-Heimniederlage wenige Tage zuvor gegen Werder gedacht?

„Gerade wir wissen doch aus eigener Erfahrung, dass man keine Mannschaft abschreiben darf“, erinnert Baumann an die vergangene Saison. Da galt Werder mehrfach als abgestiegen und blieb am Ende doch in der Liga. Deshalb will sich der Sportchef auch erst zum Klassenerhalt gratulieren lassen, „wenn rechnerisch alles klar ist“.

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