Nankishi und Schönfelder Werder-Trainer Anfang erklärt späte Wechsel

Die späten Einwechslungen von Nankishi und Schönfelder hatten mehr symbolischen als sportlichen Wert. Dass Roger Assalé nicht zum Zug kam, wollte Trainer Markus Anfang nicht als Denkzettel verstanden wissen.
03.10.2021, 16:44
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus

Es waren zwei späte Geschenke, und die Nutznießer hießen Abdenego Nankishi und Oscar Schönfelder. Während des 3:0-Heimerfolgs gegen Heidenheim hatte Werder-Trainer Markus Anfang die beiden Talente in der 90. Minute eingewechselt, was - da das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon lange entschieden war - mehr symbolischen als sportlichen Wert hatte.

„Oscar und Abed haben in den vergangenen Wochen immer Gas gegeben. Es ist wichtig, dass die Jungs merken, dass sie dazugehören“, sagte Anfang, der Nankishi deshalb weitere Minuten und Schönfelder gar das Debüt in der 2. Liga beschert hatte. Was wiederum allerdings zu Lasten eines anderen Bremer Profis ging: Roger Assalé.

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Vom Positionsprofil hätte auch der Flügelstürmer von der Elfenbeinküste gut und gerne als Joker ins Spiel kommen können. Dass Anfang sich gegen den 27-Jährigen entschieden hatte, wollte er hinterher nicht als Denkzettel für Assalés schwachen Auftritt in Dresden verstanden wissen. „Das hatte damit nichts zu tun“, sagte er und erklärte, dass Assalé von einem derart kurzen Kurzeinsatz weitaus weniger gehabt hätte als Nankishi und Schönfelder. „Roger weiß, dass er bei uns dazugehört. Ich muss ihn nicht für eine Minute ins Spiel werfen, um ihm das Gefühl zu geben, dabei zu sein.“ Für junge Spieler wie Nankishi und Schönfelder sei das aber „sehr wichtig“.  

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