Werders große Erwartungen an den 28-Jährigen

Anfang fordert mehr Flanken-Futter für Füllkrug

Niclas Füllkrug als Torjäger bei Werder? Im Spiel gegen Hannover 96 konnte davon keine Rede sein. Trainer Markus Anfang hat nun erklärt, woran das lag und wie sich das ändern könnte.
31.07.2021, 17:31
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus
Anfang fordert mehr Flanken-Futter für Füllkrug

Niclas Füllkrug.

nordphoto GmbH / Kokenge

Niclas Füllkrug hat in seiner Karriere in bisher 308 Pflichtspielen 108 Tore erzielt, 28 davon in der 2. Bundesliga - und allein diese Zahlen reichen im Grunde schon aus, um die große Erwartungshaltung nachvollziehen zu können, die in der gerade begonnenen Saison eng mit dem 28-Jährigen eng verknüpft ist.

Füllkrug, so die allgemeine Einschätzung, müsste doch in der Lage sein, bei Werder Bremen zum Top-Torjäger zu werden. Während des ersten Spieltags gegen Hannover 96 war davon allerdings noch nicht viel zu sehen gewesen. Trainer Markus Anfang hat nun erklärt, warum Füllkrug kein Faktor war - und was passieren muss, damit sich daran schnell etwas ändert.

Kein Tor. Keine Vorlage. Auch kein gefährlicher Abschluss und ganz allgemein keine aufsehenerregende Situation im Strafraum. Kurz: Für Füllkrug lief der Auftakt in die neue Spielzeit am vergangenen Samstag alles andere als rund. Zwar ackerte der Stürmer gewohnt viel, kam entgegen, machte Bälle fest - seiner eigentlichen Aufgabe, dem Toreschießen, kam er dabei aber nicht nach, was für Anfang vor allem an einem strukturellen Problem während der Partie lag.   

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"Wir müssen einfach viel mehr Strafraumszenen herstellen", forderte Coach - und erklärte: "Das heißt, dass wir den Ball öfter im gegnerischen Strafraum brauchen." Genau daran hatte es gegen Hannover in der Tat gemangelt, über weite Strecken hing Füllkrug völlig in der Luft, wartete vergeblich auf Flanken, nach denen er hätte glänzen können. Vor dem Düsseldorf-Spiel betonte Anfang deshalb: "Wenn wir nicht zur Grundlinie durchkommen, müssen wir die Bälle auch mal aus dem Halbfeld vors Tor flanken." Nur wenn sie auch in gute Position gebracht werden, könnten die Stürmer Torgefahr ausstrahlen, "und da sind alle Spieler bei uns gefordert".

Genau das habe er mit seiner Mannschaft während der Woche besprochen, erklärte Anfang. Damit es möglichst schon am zweiten Spieltag besser läuft. Und Füllkrug die Chance dazu bekommt, der großen Erwartungshaltung auch gerecht werden zu können. 

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