Kohfeldt geht mit Respekt in

„Rechne mit dem stärksten BVB, den es gibt“

Obwohl Borussia Dortmund unter der Woche aus der Champions League ausgeschieden und in der kommenden Saison selbige verpassen könnte, erwartet Werder-Trainer Kohfeldt trotzdem ein anderes Gesicht des BVB.
16.04.2021, 18:44
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Von Daniel Cottäus
„Rechne mit dem stärksten BVB, den es gibt“

Erwartet einen starken BVB: Werder-Trainer Florian Kohfeldt.

Andreas Gumz

Das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund – für Werder Bremen ist es am Sonntag (Anstoß 15.30 Uhr) die erste von drei Partien innerhalb von nur sieben Tagen, an deren Ende Trainer Florian Kohfeldt sehr gerne etwas entspannter auf die Bundesligatabelle schauen würde. „Es kann für uns eine ganz entscheidende Woche werden, wenn wir danach einen Schritt getan haben“, sagt der 38-Jährige, dem bewusst ist, dass vor den Duellen gegen Mainz (21. April) und Union Berlin (24. April) in Dortmund eine besonders schwere Aufgabe auf seine Mannschaft wartet.

„Ich rechne mit dem stärksten BVB, den es gibt, denn wenn sie noch in Richtung Champions-League-Plätze schauen wollen, müssen sie jedes Spiel gewinnen“, sagt Kohfeldt. Als Tabellenfünfter laufen die Dortmunder ihren eigenen Ansprüchen in dieser Spielzeit weit hinterher. Der Rückstand auf den Vierten Eintracht Frankfurt beträgt sechs Spieltage vor dem Saisonende bereits sieben Punkte. Für sportliche Glanzlichter hat die Mannschaft von Trainer Edin Terzic da eher in der Königsklasse gesorgt, in der unter der Woche im Viertelfinale gegen Manchester City Schluss war.

„Sie haben gegen City eine sehr, sehr ordentliche Leistung gebracht und sind durch eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung auf die Verliererstraße gekommen“, sagt Kohfeldt. Auch im Hinspiel sei Dortmund „ein Tor geklaut worden“. Das Fazit des Bremer Trainers: „Sie sind höchst unglücklich gegen die beste Mannschaft der Welt ausgeschieden. Da weiß man, was am Wochenende auf uns wartet.“

Kohfeldt rechnet mit einem Gegner, die an die Leistungsgrenze gehen wird, sieht seine Bremer deshalb aber nicht chancenlos. „Wir haben natürlich eine Idee. Das Hinspiel (der BVB gewann in Bremen mit 2:1, Anm. d. Red.) war sehr, sehr knapp, eigentlich ein Unentschieden-Spiel“, erinnert der Trainer - und fordert: „Wir müssen in Dortmund sehr eklig und aggressiv verteidigen, ihnen dadurch die Lust nehmen, um dann die Räume, die sie mit Sicherheit anbieten, zu nutzen.“

In der Vergangenheit hatten sich Werder und der BVB oft packende Duelle geliefert. Kohfeldt legt keinen besonders großen Wert darauf, dass sich das am Sonntag fortsetzt. „Dieses Mal würde ich auch ein langweiliges 1:0 nehmen.“

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