Werder-Trainer Ole Werner kritisiert Schiedsrichter Jöllenbek

In der Nachspielzeit des Spiels gegen RB Leipzig (1:2) zeigte Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck Werder-Trainer Ole Werner die Gelbe Karte. Der hatte dafür nach dem Spiel kein Verständnis.
12.11.2022, 19:34
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus

Es war eine seiner letzten Amtshandlungen vor dem Schlusspfiff, mit der Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck bei Werder Bremens Trainer Ole Werner am Samstagnachmittag für großes Unverständnis sorgte. Während des Heimspiels gegen RB Leipzig (1:2) zeigte der Unparteiische dem 34-Jährigen in der vierten Minute der Nachspielzeit die Gelbe Karte an der Seitenlinie – vermutlich, weil sich Werner zuvor etwas zu sehr über einen nicht gegebenen Elfmeter aufgeregt hatte. Den Grund für die Verwarnung hatte der Bremer Coach von Jöllenbeck aber nicht erfahren. Was ihn ärgerte.

„Weder der Schiedsrichter noch der vierte Offizielle konnten mir genau sagen, warum es die Gelbe Karte gab“, berichtete Werner nach dem Spiel – und kritisierte: „Ich möchte da eigentlich nicht mehr viel zu sagen, weil es mich einfach nur noch nervt. Da wird sich immer gegenseitig die Verantwortung zugeschoben, und am Ende weiß keiner so recht, wer was warum entschieden hat.“ Die Kommunikation mit den Schiedsrichtern stellt sich Werner definitiv anders vor.

Die Szene, die sehr wahrscheinlich ursächlich für die Gelbe Karte war, hatte sich kurz zuvor ereignet. In der heißen Schlussphase war Werder-Stürmer Niclas Füllkrug im Leipziger Strafraum nach einem Duell mit RB-Innenverteidiger Willi Orban zu Fall gekommen, was umgehend für große Bremer Proteste auf Tribüne, Platz und Trainerbank sorgte.

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„Für mich war Orban gegen Füllkrug eine Situation, in der auch schon mal Elfmeter gegeben wurde“, monierte Werner und machte keinen Hehl daraus, dass er sich benachteiligt fühlte: „Als Aufsteiger kriegst du solche Elfmeter in diesem Jahr offenbar nicht. Das ist das, was ich aus den letzten Wochen mitnehme, und das wundert mich zumindest“, sagte Werner, der sich schon während des Auswärtsspiels beim FC Bayern München (1:6) über einen nicht gegebenen Strafstoß nach einer Aktion mit Eren Dinkci aufgeregt hatte.

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