Feuerwerksgeschosse aus dem Bremer Block

Werder verurteilt Ausschreitungen

Werders Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald hat die Ausschreitungen von Bremer Fans zu Beginn der Bundesligapartie in Leverkusen scharf verurteilt.
11.03.2017, 15:21
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Werder verurteilt Ausschreitungen
Von Andreas Lesch

Werders Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald hat die Ausschreitungen von Bremer Fans zu Beginn der Bundesligapartie in Leverkusen scharf verurteilt.

„Wir nehmen die Vorgänge in Leverkusen sehr ernst und sehen mit Sorge eine neue Qualität, die sich durch das Zünden von Feuerwerksgeschossen ausdrückt“, sagte Hess-Grunewald dem WESER-KURIER. Im Bremer Fanblock waren Bengalos gezündet worden, die Teile des Stadions in eine dichte grüne Rauchwolke hüllten. Zudem wurden aus dem Block mehrere Silvesterraketen gezündet, sie rauschten Richtung Stadiondach.

„Diese Qualität des Einsatzes von Pyrotechnik hat es nach meiner Erinnerung seit 2009 in St. Etienne nicht mehr gegeben, und sie wurde seinerzeit von der aktiven Fanszene harsch kritisiert“, sagte Hess-Grunewald. Im Achtelfinale des Uefa-Pokals im März 2009 bei AS St. Etienne hatten Bremer Anhänger zahlreiche Bengalos gezündet und eine Leuchtkugel in den gegnerischen Fanblock abgeschossen.

An diese Ausschreitungen fühlte sich Hess-Grunewald nun erinnert. Er kündigte an: „Wir werden uns schnellstmöglich mit den Sicherheitsbehörden zu dem gestrigen Vorfall austauschen und dann prüfen, ob wir Erkenntnisse haben, die uns im Sinne einer täterorientierten Aufklärung Handlungsoptionen eröffnen.“

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