Werder vor dem Bayern-Spiel Als ginge es um alles

Werder-Trainer Kohfeldt sagt, dass er sich bestimmte Elemente des Offensivspiels der Bayern gerne anschaut. Das ist aber nicht nur Spaß, sagt er - schließlich muss sein Team die Angriffe am Samstag abwehren.
12.03.2021, 19:36
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Von Daniel Cottäus

Während der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den FC Bayern München hat Werder-Trainer Florian Kohfeldt wieder viel Video-Material gesichtet – anders als bei anderen Gegnern dieses Mal aber mit gemischten Gefühlen. „Ich sehe gewisse Elemente des Offensivspiels der Bayern sehr gerne“, sagte Kohfeldt, für den die Zeit vor dem Bildschirm deswegen aber noch lange kein purer Genuss war. „Da man sich dabei ja immer wieder vergegenwärtigt, dass man das im Spiel auch verteidigen muss, ist der Spaßfaktor nicht unermesslich“, räumte der Trainer ein.

Mit dem 1:1 im Hinspiel hatte Werder eine Serie von zuvor 22 Pflichtspielniederlagen gegen die Bayern beendet. Nun würde Kohfeldt gerne auch den lang anhaltenden Heimfluch gegen den Rekordmeister beenden. Letztmals konnte sich Werder am 21. Oktober 2006 im Weserstadion behaupten. Es folgten ein Remis und 13 Niederlagen.

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„Wir haben den absoluten Glauben daran, dass wir ein Bundesligaspiel vor uns haben, in dem wir punkten können“, betonte Kohfeldt, für dessen Team der ganz große Druck nach dem Erfolg von Bielefeld vorerst weg ist. „Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich jetzt nicht besser schlafen würde als letztes Jahr um diese Zeit“, erklärte der Trainer. An seiner Einstellung zum Bayern-Spiel ändere das aber nichts.

„Es ist vielleicht kein existenzielles Spiel für uns, aber wir müssen es spielen wie ein existenzielles Spiel, denn sonst haben wir null Chancen“, sagte Kohfeldt, der seinen Plan wie skizzierte: „Der Schlüssel ist, was du mit dem Ball machst. Wenn du Entlastung schaffen kannst und mutig bist, dann kannst du es auch schaffen, standzuhalten.“

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