Kohfeldt lobt Johannes Eggestein

Vorfreude ohne Reue

In Österreich läuft Johannes Eggestein derzeit zu großer Form auf, auch Florian Kohfeldt freut sich über die Treffsicherheit des Stürmers. Die Ausleihe bereut der Werder-Coach im Nachhinein jedenfalls nicht.
05.12.2020, 12:08
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Vorfreude ohne Reue
Von Malte Bürger

Es läuft weiterhin richtig gut für Johannes Eggestein. In elf Pflichtspielen hat der 22-Jährige nun schon sieben Tore erzielt und zwei Treffer vorbereitet. Keine schlechte Quote. Das Problem für Werder: Eggestein spielt derzeit auf Leihbasis für den österreichischen Erstligisten Linzer ASK, wo doch gerade jetzt in Bremen treffsichere Angreifer benötigt werden. „Johannes wäre mit Sicherheit eine Option für Einsätze und die Startelf“, gesteht auch Trainer Florian Kohfeldt. Dass Eggestein jedoch für ein Jahr abgegeben wurde, bereut er trotzdem nicht.

„Wir haben bei jungen Spielern wie ihm immer auch die Entwicklung vor Augen“, sagt Kohfeldt. „Wir alle waren uns einig, dass es für ihn jetzt ungemein wichtig ist, regelmäßig zu spielen, gesetzt zu sein, Tore zu schießen und dann gestärkt wiederzukommen. Ich würde sagen, dass der Plan bislang ziemlich gut aufgeht.“ In der Tat ist Eggestein nun das, was er in Bremen nicht sein durfte: unangefochtene Stammkraft. In Österreich genießt er vollstes Vertrauen – was er mit starken Auftritten zurückzahlt. Zuletzt traf er in der Europa League gegen Premier-League-Spitzenreiter Tottenham Hotspur. Der LASK schied nach einem 3:3 zwar aus, Eggesteins Leistung schmälerte das nicht. „Ich freue mich drauf, wenn er im nächsten Sommer mit neuem Selbstvertrauen und einem anderen Standing innerhalb der Mannschaft wiederkommt“, sagt Kohfeldt. „Ich verfolge das mit sehr viel Wohlwollen, was er da so zusammenschießt.“

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