Nachgefragt bei "transfermarkt.de" Warum Marco Friedl der wertvollste Spieler der 2. Bundesliga ist

Marco Friedl ist laut dem Portal "transfermarkt.de" wertvollster Spieler beim SV Werder – und auch in der 2. Bundesliga. Wir haben nachgefragt, warum das so ist.
23.10.2021, 13:46
Lesedauer: 1 Min
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Von Timo Strömer

Das Branchenportal „transfermarkt.de“ hat kürzlich die Marktwerte der 2. Bundesliga aktualisiert. Der Kader des SV Werder Bremen wurde im Zuge des Updates um etwa 20 Prozent nach unten korrigiert. Auch der Marktwert von Marco Friedl fiel deutlich von 7,5 auf  4,5 Millionen Euro, und trotzdem ist der Verteidiger noch immer einer der vier wertvollsten Spieler im Unterhaus - "transfermarkt.de" erklärt, warum.

Tobias Kröger, der sich bei "transfermarkt.de" um die Marktwerte in Deutschland kümmert, sagte jüngst im #DeichFUMS-Podacst der DeichStube: "Friedl ist Nationalspieler Österreichs, und es war erwartet worden, dass es an ihm Interesse anderer Clubs im vorigen Marktwertbereich geben würde. Es gab ja auch Interesse aus der Bundesliga, und es hat sich gezeigt, dass er durchaus das Potenzial für die 1. Liga hat. Aber die Angebote waren offenbar nicht hoch genug.“ 

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Nach Werders Abstieg ins Unterhaus und Friedls ausgebliebenem Wechsel (trotz eines Streiks des Profis, der öffentlich für viel Aufsehen gesorgt hatte) sei eine Abwertung auch in der Höhe von stolzen drei Millionen Euro erforderlich gewesen. Mit aktuell 4,5 Millionen Euro zählt Friedl nun zu den vier wertvollsten Spielern der 2. Liga. Sein Bremer Teamkollege Leonardo Bittencourt sowie Mario Vuskovic (Hamburger SV) und Malick Thiaw (Schalke 04) bringen es ebenfalls auf diesen Wert.

Kröger: „In dem Marktwertbereich von 4,5 Millionen Euro sind Friedl und Bittencourt Stand jetzt gut getroffen. In Normalform gehören beide zu den besten Spielern der Liga.“ 

Insgesamt hat Werder laut „transfermarkt.de“ mit 43,25 Millionen Euro den wertvollsten Kader des Unterhauses, „weil die Bremer aus der 1. Liga abgestiegen sind und einige Spieler noch aus dieser Zeit zehren“, erklärt Kröger. Darunter eben auch Marco Friedl, der im vergleichsweise jungen Alter von 23-Jahren noch großes Entwicklungspotenzial habe.

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