Werder-Trainer Was Ole Werner bis zur Winterpause erreichen will

Auf die bisherigen Spiele der Saison blickt Werder-Coach Ole Werner zufrieden zurück. Er sieht aber bei mehreren Bereich noch Steigerungsbedarf für die weiteren Partien bis zur Winterpause.
27.09.2022, 18:03
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Daniel Cottäus

Ihn direkt als Fan zu bezeichnen, wäre sicherlich etwas übertrieben, doch Ole Werner hat definitiv gefallen, was er da vor ein paar Tagen in der Eisarena in Bremerhaven zu sehen bekam. Während der Länderspielpause stattete der Cheftrainer des SV Werder Bremen gemeinsam mit seiner Freundin den Fischtown Pinguins einen Besuch ab und verfolgte deren 4:3-Heimerfolg gegen die Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey Liga. „Es war ein gelungener Abend“, berichtete Werner am Dienstag – und hob hervor: „Der Sport ist cool. Ohne dass ich ein ausgewiesener Experte bin, schaue ich mir Eishockey gerne an.“ Es dürfte für den 34-Jährigen zudem eine der seltenen Abwechslungen zu seinem sonst sehr eng getakteten Alltag als Werder-Coach gewesen sein. Inzwischen ist er allerdings längst in den Fußball-Modus zurückgekehrt – und hat erklärt, was er mit seiner Mannschaft bis zur Winterpause noch erreichen möchte.

Lesen Sie auch

„Wir wollen vieles von dem, was wir auf den Weg gebracht haben, fortsetzen“, sagte Werner, dessen Team an den ersten sieben Spieltagen ordentliche neun Punkte geholt hat und als Aufsteiger derzeit den zehnten Tabellenplatz belegt. Es sind Zahlen, mit denen Ole Werner sehr gut leben kann. „Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, war in den ersten sieben Partien insgesamt sehr positiv. Dafür wurde uns zurecht viel Respekt entgegengebracht“, blickte der Trainer zurück. Den Bremer Plan, „an möglichst vielen Dingen aus der letzten Saison festzuhalten“, sieht Werner als bis dato aufgegangen an: „Von der Leistung und den Punkten her hat es sich bis jetzt als richtig erwiesen.“ Die Arbeit müsse nun jedoch fortgeführt und weiterentwickelt werden, denn es gibt da gleich  mehrere Themen, bei denen Werner Steigerungspotenzial ausgemacht hat.

Lesen Sie auch

Da wäre zum einen die Kompaktheit im Defensiv-Verbund, mit der der Trainer nicht immer einverstanden war. Auch an der „Spielverlagerung im zweiten Drittel“ sowie am „noch besseren Besetzen von ballfernen Räumen“ will er mit seinem Team feilen. Hinzu kommt das Auftreten rund um des Gegners Strafraum, das dem Coach zuletzt während des Testspiels bei Zweitligist Hannover 96 (0:2) nicht zielstrebig genug gewesen war.

„Wir wollen uns weiterentwickeln, sodass wir mit unserer Spielweise konstant punkten“, betonte Werner, der in den noch ausstehenden acht Ligaspielen bis zur Winterpause dafür sorgen möchte, dass seine Spieler und er einen ruhigen Jahreswechsel erleben können. „Natürlich wollen wir in den Winter gehen und die Dinge alle selbst in der Hand haben. Bis jetzt haben wir als Aufsteiger einen vernünftigen Job gemacht.“ Und das soll möglichst so bleiben. 
 

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+