US-Stürmer soll Franco di Santo ersetzen

Werder will Aron Jóhannsson

Aron Jóhannsson steht auf Werders Wunschliste ganz oben. Der US-Stürmer soll Franco di Santo ersetzen. Nach Informationen des WESER-KURIER beobachtet Werder den 24-Jährigen schon seit längerer Zeit.
03.08.2015, 09:14
Lesedauer: 1 Min
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Werder will Aron Jóhannsson
Von Marc Hagedorn
Werder will Aron Jóhannsson

Ein dynamischer Spieler: Aron Johannsson, hier beim Länderspiel in Köln.

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Es war beim Länderspiel Deutschland gegen USA in Köln im Juni. Unter den Zuschauern weilte auch Rouven Schröder. Werders Sportdirektor für den Profifußball wollte sich einen Überblick über die Profis im US-Team verschaffen, hatte er damals im Gespräch mit dem WESER-KURIER erklärt. Wie man jetzt weiß, hat Schröder auf einen Spieler ganz besonders geschaut: Stürmer Aron Johannsson.

Bei Werder haben sie den 24-Jährigen ausgeguckt, um Nachfolger von Franco di Santo zu werden. „Die Verhandlungen sind aber schwierig“, sagt Thomas Eichin. Werders Geschäftsführer ist weit davon entfernt, den Transfer als Formsache zu behandeln. Dafür weckt der 1,84 Meter große WM-Teilnehmer bei zu vielen anderen Klubs gleichfalls Interesse.

Aus gutem Grund: Johannsson ist beweglich und hat einen guten Abschluss. Im Länderspiel gegen Deutschland hätte er ein Tor schießen müssen, verzog aber aus bester Position. Eigentlich kann er es besser. Für AZ Alkmaar hat er in den vergangenen beiden Spielzeiten insgesamt 26 Treffer erzielt. Alkmaar hat ihm laut Fachblatt „Voetbal international“ trotzdem die Erlaubnis erteilt, mit anderen Klubs zu verhandeln. Wie etwa Werder. Montagnachmittag nun vermeldete Alkmaar die Verpflichtung des Stürmers Alireza Jahanbakhsh vom Ligarivalen Nijmegen. Ein Vorgriff auf Johannssons Abschied? Nicht zwingend, denn Alkmaar hat nach dem Abgang von Nemanja Gudelj zu Ajax einen grundsätzlichen Stürmermangel.

Johannsson ist in Alabama geboren, seine Eltern stammen aus Island. Er hat in Dänemarks erster Liga gespielt, inzwischen 17 Länderspiele für die USA gemacht und dabei vier Tore geschossen; das letzte vor wenigen Tagen beim amerikanischen 6:0-Sieg über Kuba im Gold-Cup. Johannsson lupfte den Ball dabei nach einem langen Pass von Michael Bradley von der Strafraumkante über den Torwart hinweg ins Tor. Das sah sehr gekonnt aus.

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