Heimspiel im Weserstadion Werder will Negativ-Serie gegen Gladbach beenden

Wenn Mönchengladbach am kommenden Samstag im Weserstadion zu Gast ist, will Werder Bremen seinen ersten Heimsieg der Saison einfahren. Gleichzeitig könnten die Grün-Weißen eine Negativ-Serie beenden.
30.09.2022, 18:45
Lesedauer: 2 Min
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Von Daniel Cottäus

Nur einen Satz – mehr hatte Clemens Fritz für den 22. Mai 2021 rückblickend nicht mehr übrig, als er während der Pressekonferenz vor Werder Bremens Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18.30 Uhr) auf den Tag angesprochen wurde. „Es war ein Tiefpunkt in der Geschichte Werder Bremens“, sagte der Leiter Profifußball knapp.

Damals war Werder nach einem 2:4 gegen Gladbach aus der Bundesliga abgestiegen. Nun stellen sich die Fohlen erstmals wieder in Bremen vor. „Wir freuen uns sehr auf das Spiel“, betonte Fritz, dessen Bremer nicht mehr unter so unter Druck stehen wie vor 16 Monaten. Im Herbst 2022 steht Werder als Bundesliga-Aufsteiger schließlich mehr als manierlich da – und möchte nun mit dem ersten Heimsieg der Saison nachlegen.

„Wenn es uns gelingt, unsere Qualitäten in die Waagschale zu legen, sind wir in der Lage auch diesem Gegner wehzutun“, betonte Cheftrainer Ole Werner, der grundsätzlich großen Respekt vor dem Tabellensechsten aus Mönchengladbach hat. „Sie haben sehr viele spielstarke und -intelligente Spieler in ihren Reihen. Vom Positionsspiel her ist es mit das Beste, was ich bisher in der Liga gesehen habe“, hatte Werner schon zu Wochenbeginn erklärt.

Vor der Länderspielpause hat Gladbach mit dem furiosen 3:0-Heimerfolg über RB Leipzig ein dickes Ausrufezeichen gesetzt, auswärts ist das Team bisher aber noch ohne Sieg. In Bremen soll sich das ändern, und das Weserstadion war in den vergangenen Jahren in der Tat ein gutes Pflaster für die Rheinländer: Von den letzten fünf Gastspielen gewann Gladbach vier.

Das ist für mich kein normaler Aufsteiger, sondern ein Urgestein der Bundesliga.
Mönchengladbachs Cheftrainer Daniel Farke

Gladbach-Trainer Daniel Farke betonte im Vorfeld dennoch mehrfach, wie schwierig die Aufgabe in Bremen für sein Team werde. „Das ist für mich kein normaler Aufsteiger, sondern ein Urgestein der Bundesliga“, hob der 45-Jährige hervor. Ähnlich wie Werner in Bremen sieht es auch der Gladbacher Coach gerne, wenn sein Team Rhythmus und Tempo einer Partie bestimmt. „Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die beide versuchen, Fußball zu spielen, die beide ein Spiel über Ballbesitz entwickeln wollen“, sagte Werner – und hielt fest: „Die Vorzeichen für ein attraktives Spiel sind also durchaus gegeben.“ 

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