Werder Bremen Werders Problem nach Eckbällen bleibt

Bremen. Gegen Hoffenheim ist es schon wieder passiert. Zum achten Mal bereits in dieser Saison und im dritten Spiel in Folge: Werder kassiert einen Großteil seiner Gegentore nach Eckbällen. "Uns fehlt im Moment die Lufthoheit", so Clemens Fritz.
13.02.2012, 09:26
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Werders Problem nach Eckbällen bleibt
Von Marc Hagedorn

Bremen. Gegen Hoffenheim ist es schon wieder passiert. Zum achten Mal bereits in dieser Saison und im dritten Spiel in Folge: Werder kassiert einen Großteil seiner Gegentore nach Eckbällen.

Vor zwei Wochen gegen Leverkusen behinderten sich Torwart Tim Wiese und Florian Hartherz; Stefan Reinartz köpfte den Ball dankbar zum 1:1-Endstand ins Tor. Eine Woche später durfte der Freiburger Cedric Makiadi ungehindert zum zwischenzeitlichen 1:1 einköpfen. Am Sonnabend schließlich hielt Jannick Vestergaard nach einem Eckball den Kopf hin, und Werderlag 0:1 zurück.

"Das ist ärgerlich", sagte Kapitän Clemens Fritz, "wir haben extra in der Woche darüber geredet. Uns fehlt im Moment die Lufthoheit." Auf die fehlende Größe in der Abwehr schiebt es Torwart Tim Wiese. Diese Erklärung lässt Trainer Thomas Schaaf indes nicht gelten, auch wenn WerdersInnenverteidiger Francois Affolter (1,86 Meter) deutlich im Nachteil gegenüber Torschütze Vestergaard (1,99) war. Das Gegentor am Sonnabend konnte fallen, weil Affolter dem Ball zwei Schritte entgegenging, aber nicht herankam, so dass Vestergaard freie Bahn hatte. Alles ein Problemdes Timings also? Oder der Zuordnung?

Tim Wiese hielt sich mit dieser Frage am Sonnabend nicht lange auf. Für den Torwart ist der Körpereinsatz das Entscheidende. "Da muss ein Kontakt sein", sagte Wiese, "da muss man dran sein am Gegner, da reicht oft schon eine Berührung und der Stürmer ist entscheidend gestört."

Eine weitere Möglichkeit wäre die Absicherung des zweiten Pfostens mit einem Spieler, der auf der Linie steht, was gegen Hoffenheim nicht der Fall war. In Thomas Schaafs Plänen ist diese Variante aber nicht vorgesehen. Schaaf sagt: "Wir können nicht alle Räume und Positionen im Strafraum abdecken, dann bräuchten wir 120 Leute dafür." Er hat aber nur elf, die im Moment bei Eckbällen auffällig häufig die falsche Entscheidung treffen oder den falschen Weg gehen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+