Englisch in der Kabine

Werders Trend zur Zweisprachigkeit

Werder begrüßte zuletzt Zugänge aus Schweden, China und Tschechien auf dem Trainingsplatz. Mit Englisch als "zweiter Amtssprache" will Alexander Nouri sich laut "Bild" verständlicher machen.
01.08.2017, 07:16
Lesedauer: 1 Min
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Werder ist eine internationale Mannschaft. Was im heutigen Fußball eigentlich kaum noch eine Erwähnung wert ist, kommt vielerorts im Trainingsalltag immer noch zu kurz: Obwohl Spieler aus aller Herren Länder mittrainieren, erfolgen die Ansprachen auf Deutsch. Häufig übersetzen andere Spieler dann nicht sprachkundigen Zugängen die Anweisungen.

Bei Werder ist das offenbar nicht nötig: Laut "Bild" setzt Alexander Nouri im Training bei seinen Besprechungen auf Zweisprachigkeit, nutzt neben dem üblichen Deutsch auch Englisch, um so viele Spieler wie möglich mitzunehmen. Abwehrspieler Lamine Sané soll mit der deutschen Sprache noch ein paar Probleme haben, auch der neue Torhüter Jiri Pavlenka muss noch lernen, sich zu verständigen.

Im Zweifel eben auch auf Englisch. "Es sind meistens "Key-Words", die benutzt werden. Es ist alles ganz unproblematisch", bestätigt Nouri der "Bild" gegenüber. Hauptsächlich zentrale Begriffe also, die letztlich leicht erlernbar sein und der Kommunikation auf dem Platz dienen sollen - gerade für die Organisation in der Defensive ein wichtiger Faktor. (cev)

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