Ex-Werder-Kapitän berichtet Wie Origi einst Kruses Liverpool-Wechsel platzen ließ

Max Kruse stand im Sommer 2019 kurz vor einem Wechsel zum FC Liverpool. Warum der Transfer von Werder zum Team von Trainer Jürgen Klopp am Ende doch noch scheiterte, hat Kruse nun auf YouTube berichtet.
02.12.2022, 13:39
Lesedauer: 1 Min
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Von dco

Max Kruse ist nach seiner Vertragsauflösung beim VfL Wolfsburg aktuell vereinslos und hat dementsprechend viel Zeit. Zuletzt hat sie der Ex-Profi des SV Werder Bremen dazu genutzt, um im Rahmen seiner YouTube-Sendung "Die Kruses" ausführlich auf seine bisherige Karriere zurückzublicken. Sieben verschiedene Vereine stehen bereits in der sportlichen Vita des 34-Jährigen, da gibt es natürlich einiges zu erzählen. So zum Beispiel die Anekdote, warum aus dem angestrebten Wechsel von Werder zum FC Liverpool im Sommer 2019 nichts wurde.

Nach drei insgesamt sehr erfolgreichen Jahren in Bremen hatte sich Kruse dazu entschieden, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, sondern erstmals in seiner Karriere den Schritt ins Ausland zu wagen. Am Ende ging es für den Angreifer zu Fenerbahce Istanbul in die Türkei - dabei hatte sein ursprüngliches Ziel eigentlich ganz anders ausgesehen. 

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"Bevor ich in die Türkei gewechselt bin, habe ich schon ab Februar Gespräche mit dem FC Liverpool geführt", berichtet Kruse - und weiter: "Ich habe damals auch mit Jürgen Klopp telefoniert. Er hat sich alles so abgezeichnet, dass ich zu Liverpool wechsel. Das wäre natürlich das Highlight meiner Karriere gewesen." Nachdem sich der Deal letztlich zerschlagen hatte, hieß es, Kruse habe sich gegen einen Transfer nach Liverpool entschieden, weil ihm dort nur eine Reservistenrolle zugedacht gewesen sei. Im Winter 2022 nennt der Ex-Bremer nun allerdings einen ganz anderen Grund.  

"Damals sollten Sturridge und Origi verkauft werden, aber einer der Genannten hat dann im Champions-League-Halbfinale und im Finale Tore gemacht", erinnert sich Kruse und meint damit Divock Origi. Zunächst hatte der Belgier das Klopp-Team mit einem Doppelpack im Rückspiel gegen Barcelona ins Endspiel geschossen, um dann dort beim 2:0-Erfolg auch gegen Tottenham zu treffen. "Danach hieß es: Der Junge kommt nochmal, wir behalten den doch und können dich leider nicht verpflichten", erzählt Kruse, "da war ich natürlich traurig".  

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