Verstärkung statt Verkauf Wie Werder die Winter-Transferperiode plant

Werders Kader wurde nach dem Abstieg in die 2. Liga komplett verändert. Für den Winter plant der Club nun keine weiteren großen Maßnahmen.
15.10.2021, 18:17
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Von Carsten Sander

Im Sommer ging es bei Werder Bremen drunter und drüber, nach dem Abstieg wurde der Kader grundlegend verändert. Für die Winter-Transferperiode plant der Club nun keine weiteren großen Maßnahmen mehr.

„Da können wir die Tür eigentlich zumachen. Es ist nicht so, dass wir im Winter unbedingt Spieler verkaufen wollen“, erklärt Clemens Fritz als Leiter Profi-Fußball und Scouting. Zwar seien jetzt noch nicht alle Entwicklungen absehbar, aber nach dem großen Umbruch im Sommer sei es wichtig, „dass die Mannschaft sich weiter findet“. Die Gedanken gehen deshalb nicht in Richtung Verkäufe, sagt Fritz und erklärt, dass der Club „eher nach einer Verstärkung“ suche: „Wir müssen gucken, welche sportliche Entwicklung die kommenden Spiele bringen und was wir im Winter finanziell machen können. Was wir ausschließen können, ist, dass es viele Wechsel im Winter geben wird. Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden mit der Mannschaft.“

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Bei allem gilt natürlich, dass unvorhersehbare Ereignisse die Ausgangslage ändern würden – sprich: ein Top-Angebot für den einen oder anderen Spieler - denkbar ist vor allem ein Abgang des zum Ersatztorwart geschrumpften Jiri Pavlenka – oder aber großes Verletzungspech. „Ich hoffe nicht, dass es Verletzungen sein werden, auf die wir reagieren müssen“, meint Fritz. 

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