Kein kompletter Boykott Wie Werder mit der Weltmeisterschaft in Katar umgeht

Boykott nein, klare Meinung ja - so kann in aller Kürze beschrieben werden, wie der SV Werder Bremen die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar begleiten wird.
16.11.2022, 18:55
Lesedauer: 1 Min
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Von Malte Bürger

In den kommenden Wochen blickt die Fußball-Welt gespannt in Richtung Katar, dort findet bekanntlich die Weltmeisterschaft (20. November bis 18. Dezember) statt. Doch das Turnier im Nahen Osten steht schon seit Jahren in der Kritik – daran ändert für den SV Werder Bremen auch die Teilnahme der beiden eigenen Nationalspieler Niclas Füllkrug (Deutschland) und Milos Veljkovic (Serbien) nichts. Und das hat Folgen. So hat der Verein am Mittwoch in einer Mitteilung angekündigt, zwar über das sportliche Abschneiden der Akteure zu informieren – aber anders als gewohnt. „Für die Sportler ist es das womöglich größte Highlight ihrer Karriere. Was dabei fehlen wird, ist ein emotionaler Überschwang“, schreibt der Verein.

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Auf einen kompletten Boykott wird dagegen bewusst verzichtet. „Ein Stillschweigen des Events ist aus unserer Sicht allerdings nicht das richtige Zeichen. Es gilt, die schwerwiegenden Missstände vor Ort aufzuzeigen und sich nicht hinter einem vermeintlich unbeteiligten Schweigen zu verstecken“, erklärten die Bremer. Aus diesem Grund werden die Grün-Weißen "bewusst auch kritische Stimmen in Interviews, Posts und Geschichten auf unseren offiziellen Kanälen zu Wort kommen lassen". Besonders Aspekte wie die Gleichstellung der Geschlechter, ökologische Nachhaltigkeit oder die Diskriminierung der LGBTIQA+-Community sollen dabei berücksichtigt werden. 

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