Stimmen zum Remis gegen Stuttgart „Wir haben keine Lösungen gefunden“

Werder und der VfB Stuttgart haben sich am Freitagabend mit 1:1 getrennt. Für die Ansprüche der Bremer ist das zu wenig, wie sich die Werderaner selber eingestehen.
23.02.2019, 12:14
Lesedauer: 2 Min
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Von mw

Florian Kohfeldt zu...

...dem 1:1 gegen den VfB: „Wir wollten gewinnen, das ist uns nicht gelungen. Klar war das nicht unsere beste Leistung. Stuttgart hat uns clevererweise aber auch nichts angeboten. Das Spiel hat nicht viele Temposituationen hergeben. Die Räume waren sehr eng. Die Konter von Stuttgart waren sehr gefährlich, da mussten wir sehr aufmerksam sein.“

...zu dem Ziel Europa: „Es ist noch nicht vorbei. Ich sitze jetzt nicht hier und streiche die Segel.“

..zu seinem Disput mit Schiedsrichter Hartmann nach Abpfiff: „Ich wollte ihm die Hand geben, er wollte mir etwas erzählen. Da haben wir uns unterhalten.“

Max Kruse zu...

...dem Remis: „Stuttgart hat ab der 15. Minute nur noch auf Zeit gespielt. Wir kriegen ein frühes Gegentor und rennen dann an. Die 80 Prozent Ballbesitz sagen alles. Man muss aber auch ehrlich sagen, dass wir keine Lösungen gefunden haben.“

...den Chancen auf Europa: „Wir hatten uns vorgenommen, mit einem Sieg Druck auf die Mannschaften vor uns in der Tabelle machen. Jetzt haben wir in der kommenden Woche gegen Wolfsburg in gewisser Art und Weise schon ein Endspiel um die europäischen Plätze. Wenn wir da hinwollen, müssen wir auch zeigen, dass wir das können“

Sebastian Langkamp zu...

...dem Remis: „Anspruch und Wirklichkeit klaffen aktuell etwas auseinander. Wir haben uns die Ziele hoch gesteckt, da ist ein 1:1 zu Hause gegen den Sechzehnten zu wenig.“

...Werders Saisonziel: „Noch ist alles möglich, aber wir brauchen jetzt ein paar Überraschungssiege.“

...dem Startelfdebüt von Sargent: „Er ist ein ruhiger Typ. Der redet auch nicht gerne. Josh hat es aber ganz gut gemacht. Ich freue mich, wenn junge Spieler ihre Chance bekommen.“

Maximilian Eggestein zu...

...dem Spielverlauf: Nach dem frühen Gegentor war klar, dass es schwierig werden würde, weil Stuttgart nur verteidigt hat, den langen Ball gespielt und auf Konter gehofft hat.

...dem Saisonziel: Das 1:1 ist zu wenig. Wir haben uns mehr vorgenommen. Aber es sind noch viele Spiele zu spielen. Wir werden weiter für unser Ziel kämpfen. Wir sind immer noch in der Situation mitspielen zu können.

...dem Ausfall von Bargfrede: „Er ist ein Spieler, der für unsere Konterabsicherung wichtig ist. An seinem Ausfall hat es aber nicht gelegen.“

Davy Klaassen zu...

...dem 1:1: „Es war ein schweres Spiel, weil Stuttgart nur verteidigt hat. Sie stehen mit zehn Mann vor dem Tor, da ist es nicht so einfach durchzukommen. Durch das Tor konnten sie sich noch weiter zurückziehen.“

...seiner Auswechslung: „Ich bin umgeknickt und konnte nicht mehr weiterspielen. Ich denke aber nicht, dass es etwas Dramatisches ist.“

...seinem Tor: „Ich habe den Ball von Max bekommen und hatte das Gefühl, dass hinter mir ein Gegenspieler steht. Da habe ich mich gedreht und geschossen.“

...den Pfiffen nach dem Spielende: „Ich glaube nicht, dass es gegen uns direkt ging. Das war eher die allgemeine Enttäuschung über das Spiel.“

Stuttgart-Trainer Markus Weinzierl:

„Wir nehmen viel Selbstvertrauen aus dem Spiel gegen starke Werderaner. Wir können mit dem Punkt gut leben.“

Stuttgarts Angreifer Mario Gomez:

„Ich habe gehofft, dass wir den Lucky Punch noch schaffen. In den letzten 20, 30 Minuten standen wir wahnsinnig unter Druck. Die Konter die wir hatten, müssen wir machen. Wir hätten auch gewinnen können. So ist es ein verlorener Punkt.“

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