Pizarro gibt Kohfeldt Rückendeckung

„Wir spielen jetzt für den Trainer und den Verein“

Sturmlegende Claudio Pizarro sieht die Mannschaft nach dem 0:5-Debakel gegen Mainz in der Pflicht und glaubt weiter fest an Trainer Florian Kohfeldt.
18.12.2019, 13:25
Lesedauer: 1 Min
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Von wkf
„Wir spielen jetzt für den Trainer und den Verein“

Claudio Pizarro wurde gegen Mainz eingewechselt und traf, doch sein Tor zählte nicht.

nordphoto

Es hätte auch nichts mehr geändert, aber es wäre immerhin eine nette Randnotiz gewesen. Claudio Pizarro traf nach seiner Einwechslung zum vermeintlichen 1:4 gegen Mainz und baute seinen Rekord als ältester Torschütze der Bundesliga-Geschichte aus, zumindest dachten das erst alle im Weserstadion. Dann wurde der Treffer jedoch wegen Handspiels annulliert. „Ich habe nur gespürt, dass mir der Ball an den Bauch springt. Offenbar war er danach noch an meiner Hand, das haben die Bilder wohl gezeigt“, sagte Pizarro am Mittwoch in einer Medienrunde. „Es passt zu unserer Situation, dass das passiert ist.“

Wie schon Kapitän Niklas Moisander und Leo Bittencourt zuvor, nahm auch die Sturmlegende die Mannschaft nach der 0:5-Pleite gegen Mainz in die Pflicht: „Wir haben uns nicht so präsentiert wie es sein sollte. Das geht auf unsere Kappe. Es tut mir leid für die Fans. Das war eine Schande. Ich erwarte von allen, die Werder lieben, dass sie ihren Job machen.“

An Trainer Florian Kohfeldt ließ Pizarro dagegen keinerlei Zweifel aufkommen. „Wir stehen alle hinter ihm“, versicherte der 41-Jährige. „Das hat gegen Mainz nicht so ausgesehen, ich weiß. Da haben wir vieles falsch gemacht.“ Dass Kohfeldt von sich aus hinwerfen könnte, glaubt Pizarro nicht. „Er ist ein Kämpfer. Wir spielen jetzt für ihn und für den Verein.“

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