Nationalspieler in Europa unterwegs WM-Qualifikation statt Werder

Bremen. Bis zum nächsten Bundesliga-Spiel hat Werder-Trainer Thomas Schaaf nun zwei Wochen Zeit. Im Training werden ihm aber viele Stammkräfte vielen - sie sind mit ihren Nationalteams auf Reisen.
18.03.2013, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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WM-Qualifikation statt Werder
Von Marc Hagedorn

Bremen. Werders Österreicher waren am Sonntagvormittag schon nicht mehr beim Training. Sebastian Prödl, Marko Arnautovic und Zlatko Junuzovic hatten sich bereits auf den Weg nach Wien gemacht.

Dort spielen sie mit der Nationalmannschaft am Freitag in der WM-Qualifikation gegen die Färöer. Sie werden die Reise in die Heimat gern angetreten haben. "Vielleicht ist es ganz gut, mal rauszukommen", sagte Junuzovic nach dem 2:2 gegen Fürth, "vielleicht kriegt man dann den Kopf ein bisschen frei." Denn Junuzovic weiß natürlich: In Bremen ist die Stimmung mies, die Krise allgegenwärtig, eine Trainerdiskussion inklusive, und Zweifel an der Mentalität der Werder-Mannschaft werden inzwischen auch regelmäßig geäußert.

Neben den drei Österreichern wird Trainer Thomas Schaaf in den nächsten Tagen mehr als ein halbes Dutzend weiterer Spieler fehlen, weil sie mit ihren Auswahlteams europaweit im Einsatz sind. Theodor Gebre Selassie etwa spielt am Freitag in Olmütz gegen Tschechien, Abwehrchef Sokratis mit Griechenland in Zenica gegen Bosnien-Herzegowina und Kevin De Bruyne mit Belgien in Mazedonien.

Das erschwert die Trainingsarbeit genauso wie die Aufarbeitung des jüngsten Auftritts – und macht Schaaf nicht gerade glücklich. "Mir wäre es lieber, ich hätte jetzt alle Spieler hier, und sie würden sich der Situation stellen." An der Abstellpflicht von Nationalspielern ist aber nicht zu rütteln, das erlaubt die Fifa nicht.

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