Werder Bremen Wolf will vor Wechsel noch Bedenkzeit

Kaiserslautern. Andreas Wolf hat die Entscheidung, ob er ein Angebot des AS Monaco annimmt und ins Fürstentum wechselt, am Sonnabend offen gelassen. Wegen der Verletzung von Sebastian Prödl stellt sich die Situation in Werders Abwehr ohnehin neu dar.
22.01.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Wolf will vor Wechsel noch Bedenkzeit
Von Thorsten Waterkamp

Kaiserslautern. Der Standort ist attraktiv, zugegeben. Der Name des möglichen neuen Dienstherren klingt immer noch gut, auch wenn AS Monaco nur noch in der zweiten französischen Liga (und dort gegen den Abstieg) spielt. Doch die Entscheidung, ob er das Arbeitsplatzangebot im Fürstentum Monaco annimmt, hat Andreas Wolf am Sonnabend nach seiner Rückkehr von der Mittelmeerküste offen gelassen.

Werders Innenverteidiger könnte den Job bei dem ehemals ruhmreichen Klub bekommen, das bestätigte der 29-Jährige gestern nach seiner Rückkehr. "Es liegt jetzt an mir", sagte Wolf - und machte damit klar, dass er sich mit einem neuerlichen Transfer nur ein halbes Jahr nach seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg zu Werder schwer tut.

"Ich brauche", fügte er an, "noch ein, zwei Tage Bedenkzeit." In den Gesprächen, die er in den vergangenen Tagen mit den Verantwortlichen von AS Monaco geführt hat, habe der monegassische Klub "großes Interesse" signalisiert. Wolfs Vertrag in Bremen, erst Anfang Juli unterzeichnet, endet in anderthalb Jahren.

Ob Werder ihn daraus tatsächlich entlassen würde, ist nach der schweren Verletzung von Sebastian Prödl gestern allerdings fraglich. "Wir müssen uns Gedanken machen", sagte Sportchef Klaus Allofs angesichts der neuen Personalsituation in der Abwehr am Sonnabendabend nach Spielschluss, "am Montag sagen wir was dazu."

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+