Pressekonferenz vor der Partie gegen Bayern „Wollen allen zeigen, was für ein geiles Team wir sind“

Vor dem Heimauftakt gegen die Bayern am Sonnabend geben sich Trainer Alexander Nouri und Verteidiger Robert Bauer betont zuversichtlich. Das letzte Aufeinandertreffen aus dem Januar gilt als Vorbild.
24.08.2017, 15:36
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Manche nennen es einen Höhepunkt der Saison, andere das schwerste Heimspiel des Jahres - für Robert Bauer ist es „ein Spiel wie jedes andere“. Wenn Werder am Sonnabend um 15.30 Uhr auf den FC Bayern München trifft, sind die Rollen zwar klar verteilt, aber von Ehrfurcht oder Angst möchte bei Werder keiner etwas wissen. Bei seinem ersten Spiel gegen die Bayern, damals noch mit Ingolstadt, sei es etwas Besonderes gewesen, erklärt Bauer - aber „mit der Zeit bekommt man da auch eine Routine rein“.

Auch Alexander Nouri sieht nicht, was das Spiel gegen die Bayern von anderen Partien unterscheiden sollte. Eine Extra-Belohnung gibt es nicht - dafür einen anderen Anreiz: Nämlich „drei Punkte“, scherzt Nouri. Um den Sieg - oder zumindest einen Punktgewinn - am Wochenende tatsächlich anzugreifen, dürfte auch Philipp Bargfrede zur Verfügung stehen. Der verletzungsanfällige Sechser setzte am Donnerstag noch mit dem Training aus, soll aber morgen wieder einsteigen. Niklas Moisander und Zlatko Junuzovic fallen hingegen erwartungsgemäß weiterhin aus.

Auch taktisch wollte Nouri den Bayern keine Zugeständnisse machen - schließlich seien diese „so variabel“, dass es wenig sinnvoll sei, den Plan extra anzupassen. Nur die Verteidigung von Standards, die Leverkusen am ersten Spieltagen zu Verhängnis wurde, übe man besonders ein. „Wir fokussieren uns auf uns“, bekräftigte Nouri. „Wir wissen, was uns erwartet, und sind bereit.“ Möglich sei es trotzdem, die Startelf zu verändern. „Natürlich kann es da auch Veränderungen geben.“ Ob man eine Chance hat, könnte auch eine Mentalitätsfrage sein: „Wir wollen wie im Januar mutig sein.“ Damals war man den Bayern über weite Strecken ebenbürtig, unterlag knapp mit 1:2.

Eine knappe Niederlage könnte auch diesmal realistisch sein. Eine Krise sieht Nouri deswegen aber noch nicht am Horizont aufziehen. „Natürlich sind die Ergebnisse wichtig, aber gerade für uns Trainer aber auch eben die Art und Weise“, erklärte Nouri. Auf eine gute Leistung kommt es also letztlich an. Bauer brachte es letztlich auf den Punkt: „Wir wollen allen zeigen, was für ein geiles Team wir sind.“ (cev)

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