Vorstellung von Max Kruse Zum Nachlesen: Die Pressekonferenz mit Max Kruse

Nachdem Werder Bremen am Dienstagabend die Verpflichtung vom Offensivspieler Max Kruse verkündet hat, hat sich der Ex-Wolfsburger gemeinsam mit Sportchef Frank Baumann den Fragen der Presse gestellt.
03.08.2016, 13:16
Lesedauer: 4 Min
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Zum Nachlesen: Die Pressekonferenz mit Max Kruse
Von Kea Müttel

Nachdem Werder Bremen am Dienstagabend die Verpflichtung vom Offensivspieler Max Kruse verkündet hat, hat sich der Ex-Wolfsburger gemeinsam mit Sportchef Frank Baumann den Fragen der Presse gestellt.

Das war's von der heutigen Pressekonferenz, bei der vor allem die durchweg gute Laune von Max Kruse auffällig war.

Die Schlussfrage: Spielt Max Kruse Pokemon Go? Lächelnd verneint er.

Bezüglich des möglichen Transfers von Lamine Sané „gibt es noch nichts zu vermelden“, so Baumann. Da seien noch „grundsätzlich ein paar Sachen zu klären“. Heute werde diesbezüglich nichts passieren.

Der Transfer von Galvez zu Eibar wurde zwar vom spanischen Verein bereits bestätigt, aber Frank Baumann sagt, dass immer noch Kleinigkeiten zu klären seien.

„Die Zehn war schon immer meine Lieblingsnummer“, sagt Kruse, der gefragt hat, ob er die Nummer haben dürfe.

In der Sommerpause vor dem Saisonstart versucht sich Kruse in die optimale Verfassung zu bringen und hat dafür einen Fitnesstrainer. „Ich glaube, dass ist in den letzten Jahren aufgegangen.“

„Ich bin nicht Julian Draxler“ sagt Kruse und will nicht über das Interview von diesem urteilen.

„Es gibt sehr schöne Ecken in Bremen“, so Kruse. Wenn gutes Wetter ist, gehe er gerne auf die Schlachte. „Natürlich nach dem Training“, ergänzt er lächelnd.

Angesprochen auf die Taktik sagt auch der Sportchef, dass Kruse flexibel einsetzbar ist und es durchaus möglich sei, dass sich das 4-1-4-1 verändert. Man habe ganz viele Möglichkeiten und die nächsten Tage und Wochen würden „sicherlich verschiedene Möglichkeiten einstudiert“ werden.

„Wir nehmen Max so wie er ist, wir kennen ihn ja auch sehr gut“, so Baumann. Man habe überhaupt keine Bedenken, dass Sachen passieren, die für den Verein problematisch sind und freue sich, dass er als Fußballer und Mensch in Bremen ist.

„Es ist schon so, dass ich gerne singe, aber ich kann es nicht“ sagt Kruse schmunzelnd zu einem Video von sich, dass er bei Facebook gepostet hat. „Ich will einfach zeigen, dass ich glücklich bin, dass ich wieder hier bin.“

Als es konkreter wurde, habe er mit Fin Bartels gesprochen und von diesem nur positives Feedback bekommen, so Kruse.

„Es geht mir gar nicht so sehr um andere Leute, es geht mir mehr um mich selbst“, sagt Kruse. Er wisse, dass er besser sein könne, als er in der letzten Saison war. Die letzte Saison war nicht seine beste, aber „ich habe auch keinen Bullshit gespielt“, ordnet Kruse ein.

Auch Baumann sagt, dass man die Vorbereitung verfolgt habe und die Rückmeldungen aus Wolfsburg sehr positiv gewesen seien. „Auch in den Testspielen konnte man das sehen“, so der Sportchef. „Da gab es überhaupt keine Zweifel.“

Kruse sagt, er habe sich immer hundertprozentig auf den Verein konzentriert, bei dem er gespielt habe. „Ich habe die ganze Vorbereitung absolviert.“

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Über taktische Einzelheiten will Kruse nicht reden, aber er sei auf vielen Positionen einsetzbar. Ob er eher im Sturm oder im Mittelfeld spielen soll, ließ er offen.

„Ich glaube, dass ich mich im besten Fußballalter befinde“, sagt Kruse. Natürlich träume er davon, wieder in der Nationalmannschaft zu spielen. Aber das sei die Entscheidung des Trainers und was dabei herauskomme, entscheide sich in den nächsten Monaten.

„Ja, natürlich hätte ich ins Ausland gehen können, aber warum soll ich mich verstecken, warum soll ich weglaufen?“ sagt Kruse. Er sei in Deutschland geboren und habe hier seine ganze Karriere verbracht. Er habe sich immer allen Aufgaben gestellt und für ihn sei weglaufen nicht das Richtige. „Geld ist für mich nicht an erster Stelle“, so Kruse. Auch Leidenschaft und Herz müssen entscheiden.

Frank Baumann erklärt noch einmal, dass er zu Vertragsbestandteilen wie die Laufzeit der Verträge von Verpflichtungen keine Angaben macht.

„Das kann ja jeder so urteilen wie er möchte, für mich ist das kein Karriereknick“, sagt Kruse angesprochen auf den Wechsel nach Bremen. Er möchte beweisen, dass er eine bessere Saison spielen könne als letztes Jahr.

„Es geht darum,dass ich den Spaß am Fußball wieder finde“, sagt Kruse. „Man hat mir aufgezeigt, was man mit mir vorhat, dass man als Verein hinter mir steht“. Das sei für ihn am Wichtigsten gewesen, bekräftigt er.

„Es ist ja nicht so, dass ich den ersten Profivertrag unterschreibe“, sagt Kruse, angesprochen auf den Medienrummel um seine Person. Trotzdem „genieße ich es zurückzukommen. Ich habe mich bewusst für Werder Bremen entschieden“, so Kruse.

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„Max hat ja nicht für ein Jahr unterschrieben“, sagt Frank Baumann. Man wolle gemeinsam einen Weg gehen. In der letzten Saison habe man sich erst am letzten Spieltag gerettet und allein durch die Verpflichtung von Max Kruse haben sich die Ziele nicht geändert. Aber insgesamt gehe man zuversichtlich in die Saison „ohne auch nur ansatzweise überheblich zu werden“. Man glaube aber daran, dass man mehr erreichen könne. Einen Tabellenplatz will Baumann nach wie vor nicht vorgeben.

„Wir haben es nicht bereut, Max glaube ich auch nicht“, sagt Frank Baumann über den Transfer. „Wir sind froh, dass wir Max für uns gewinnen konnten und von dem Weg den wir als Mannschaft und Verein vorhaben, überzeugen konnten.“ Max Kruse solle eine „wichtige Rolle“ einnehmen und sei ein wichtiger Transfer, so der Sportchef.

„Ich hoffe,dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, dass wir erfolgreiche Zeiten haben“, sagt der Offensivspieler.

Die Pressevertreter werden begrüßt. Max Kruse spricht zuerst über das neue Eventtrikot „Das Trikot gefällt mir sehr gut“

Max Kruse und Frank Baumann betreten den Raum und werden erst einmal ausgiebig gefilmt und fotografiert - das Medieninteresse ist groß.

Vor Beginn der PK: Herzlich Willkommen zum Liveticker von der Werder-Pressekonferenz zur Vorstellung vom Offensivspieler Max Kruse. Dessen Wechsel an die Weser sorgte in den vergangenen 24 Stunden für ein enormes Medien-Echo. Gleich wird er sich zusammen mit Sportchef Frank Baumann den Fragen der Presse stellen.

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