Klage Schaaf wirft BMW Betrug vor

Bremen. Beruflich fährt er dank des Werder-Sponsors VW einen Touareg. Privat hat Thomas Schaaf vor in BMW Geld investiert – er ist einer der Gesellschafter des Autohauses Hoos. Die Beteiligung allerdings ist offenbar keine lohnende Geldanlage. Im Gegenteil.
30.08.2010, 09:21
Lesedauer: 1 Min
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Bremen. Beruflich fährt er dank des Werder-Sponsors VW einen Touareg. Privat hat Thomas Schaaf vor drei Jahren in BMW Geld investiert – er ist einer der Gesellschafter des Autohauses Hoos, das in Verden und Kirchwalsede zwei Filialen betreibt. Die Beteiligung allerdings ist offenbar keine lohnde Geldanlage.

Im Gegenteil: Schaaf und seinen Geschäftspartnern soll mittlerweile ein Schaden von mehr als einer Million Euro entstanden sein, berichtete „Spiegel-TV“ am Sonntagabend. Schuld daran trage BMW selbst, behauptet Schaaf in dem Interview. Der Autohersteller habe vor dem Kauf die Bilanzen der Autohäuser geschönt. So sei die Zahl der Stammkunden mehr als doppelt so hoch angesetzt, als sie es tatsächlich gewesen sei.

Außerdem soll der Vorbesitzer der Autohäuser – sie stammen aus der Insolvenzmasse der Firma „BMW Dierks“ – Leasingverträge manipuliert haben, was BMW den Investoren verschwiegen habe. Allerdings scheint schon vor dem Kauf der Autohäuser durch die Investorengruppe im September 2007 klar gewesen zu sein, dass es unter dem Dach der Firma Dierks nicht immer sauber zugegangen war. So hieß es damals in lokalen Medien, laut Insolvenzverwalter distanziere sich die Investorengruppe ganz deutlich vom bisherigen Besitzer. Laut „Spiegel-TV“ erwägt Schaaf eine Klage gegen BMW. (wk)

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