Werders U 23 startet in die Rückrunde Bremen in der Verfolgerrolle

Fünf Punkte trennen die U 23 von Werder Bremen zu Beginn der Rückrunde in der Regionalliga Nord noch vom ersten Tabellenplatz. In der Partie bei Hannover 96 will die Mannschaft weiteren Boden auf den Spitzenreiter Hamburger SV gutmachen.
14.02.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Stefan Freye

Fünf Punkte trennen die U 23 von Werder Bremen zu Beginn der Rückrunde in der Regionalliga Nord noch vom ersten Tabellenplatz. In der Partie bei Hannover 96 will die Mannschaft heute weiteren Boden auf den Spitzenreiter Hamburger SV gutmachen.

Ein gutes Gedächtnis muss man nicht haben, um sich an dieses Spiel zu erinnern: Als die Fußballer von Werders U 23 vergangene Saison bei Hannover 96 II antraten, lautete das Ergebnis am Ende 2:9. „Vergessen haben wir dieses Spiel sicherlich nicht“, sagt Marcel Hilßner vor der Partie heute (13 Uhr) in Hannover. Seine Mannschaft startet also an der Stätte ihrer höchsten Niederlage in den vergangenen Jahren in die zweite Saisonhälfte der Regionalliga Nord.

Für den Mittelfeldspieler geht das in Ordnung. Er findet sowieso, dass Werder in Hannover „etwas gutzumachen“ hat – und erwartet ein „interessantes und enges Spiel“. Dabei zählt 96 anders als der Tabellenzweite aus Bremen in dieser Saison nicht unbedingt zu den Topteams der Liga. Gerade erst verloren die 96er ihren vorgezogenen Rückrundenauftakt mit 1:3 gegen Eintracht Braunschweig II und stagnieren deshalb auf dem elften Rang.

Der Kontrahent aus Niedersachsen befindet sich damit in einer Tabellenregion, die Werder weitgehend fremd ist – das Team um Marcel Hilßner hatte sich schließlich immer in der Verfolgerrolle des Hamburger SV II befunden. Zwischenzeitlich war der Spitzenreiter den Bremern zwar um elf Punkte enteilt, doch weil die einstige Übermannschaft zuletzt patzte, fehlen aktuell nur noch fünf Zähler zum Tabellenführer. „Sie haben eine ganz starke Serie zu Beginn der Saison hingelegt. Aber wir wussten auch, dass wir mindestens ebenso gut sind und es für den Hamburger SV nicht leicht sein würde, diese Serie bis zum Ende durchzuhalten“, sagt Hilßner.

Also macht er sich durchaus Hoffnungen auf ein spannendes Fernduell mit dem HSV: „Sie haben nun ein schweres Auftaktprogramm – und bald geht es dann gegen uns. Da können wir den Abstand noch einmal verringern.“ Während Werder in Hannover antritt, startet der HSV II zeitgleich mit einem Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Wolfsburg.

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