Werder Bremen II Ein Tor, zwei Helden und drei Punkte

Braunschweig. Dank eines Treffers von Davie Selke kurz vor der Pause gewannen Werder Bremen II mit 1:0 (1:0) bei Eintracht Braunschweig II – und dank Richard Strebinger.
19.02.2014, 08:54
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Stefan Freye

Braunschweig. Der Sieg fiel knapp aus, aber zu drei Punkten zum Start ins neue Fußballjahr reichte es für Werder II allemal. Dank eines Treffers von Davie Selke kurz vor der Pause gewannen die Bremer mit 1:0 (1:0) bei Eintracht Braunschweig II – und dank Richard Strebinger.

„Das war ein schweres Spiel gegen einen guten Gegner“, meinte der Bremer Keeper nach den 90 Minuten in Braunschweig. Seine Heldentat unterschlug er dabei. Denn nach rund einer Stunde war Strebinger gefordert, es galt schließlich, einen Strafstoß zu entschärfen. Und Werders Torhüter zeigte sich auf dem Posten gegen Marco Caliguiri, neben Salim Khelifi und Lukas Kierdorf dritte Profileihgabe der Braunschweiger.

Dass Strebinger den Elfer parierte, war allerdings auch ein bisschen ausgleichende Gerechtigkeit. Schließlich hatte er zuvor klar den Ball gespielt im Duell mit Khelifi, Schiedsrichter Scheper also zu Unrecht auf Strafstoß entschieden. „Unser Matchwinner“, lobte Viktor Skripnik seinen Keeper.

Der Bremer Trainer war ziemlich zufrieden mit dem Auftakt seiner Mannschaft. Denn er hatte eine „starke Leistung gegen einen starken Gegner“ gesehen. Tatsächlich hatte die Braunschweiger Eintracht keineswegs den Eindruck eines Abstiegskandidaten hinterlassen. Zwar besaßen die Grün-Weißen über 90 Minuten vielleicht einen Tick mehr Spielanteile. Dominant traten sie angesichts des gegnerischen Engagements aber nicht auf. „Punktspiel ist eben Punktspiel – da ist es auch egal, wie die Vorbereitung gelaufen ist“, meinte Skripnik.

Es gefiel dem Bremer Trainer, wie gut sich sein Team auf die veränderten Verhältnisse eingestellt hatte. Die Bremer nahmen die Zweikämpfe an, sie behaupteten sich. In dem Trio Julian von Haacke, Aleksandar Stevanovic und Levent Aycicek besaß Werder zudem eine richtig gute Besetzung in der Zentrale. Zum Treffer des Tages benötigte die Skripnik-Elf aber etwas Glück. Als Davie Selke den Ball nach Kombination über Aycicek und Stevanovic annahm, stand er im Abseits. Nur weil ein Pfiff ausblieb, konnte der Stürmer Eintracht-Keeper Marcel Engelhardt ausspielen und ins leere Tor treffen. Schlusswort Viktor Skripnik: „Der Sieg war vielleicht nicht hochverdient, aber auch nicht glücklich.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+