Auch Babelsberg erwägt Rückzug Es sieht gut aus für Werder Bremen II

Bremen. Nach dem sportlichen Abstieg aus der 3. Liga gibt es für Werder Bremen II immer noch eine Hintertür zum Klassenerhalt. Am Donnerstag hat der SV Babelsberg 03 diese weiter aufgestoßen.
27.05.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Stefan Freye

Bremen. Nach dem sportlichen Abstieg aus der 3. Fußballliga gab es für Werder II immer noch eine Hintertür zum Klassenerhalt. Gestern wurde sie weiter aufgestoßen. Zwei Tage, nachdem sich Wacker Burghausen dank der Insolvenz von Rot-Weiß Ahlen die Klasse am grünen Tisch gesichert hatte, wandte sich nämlich der SV Babelsberg 03 an die Öffentlichkeit. Auch in Potsdam sieht es nicht gut aus, und das könnte Werder II, dem zweiten Absteiger hinter Burghausen, zugute kommen. In einer Sitzung des Babelsberger Aufsichtsrates wurde jedenfalls beschlossen, dem Vorstand des Vereins den Gang in die Oberliga zu empfehlen.

Wörtlich heißt es in der Pressemitteilung: "Es scheint im Moment unmöglich, die Forderungen des DFB für die Drittligalizenz zu erfüllen." Da sich die Auflagen der Regionalliga nicht wesentlich unterscheiden von denen der 3. Liga, käme diese Spielklasse nicht als Alternative infrage. Es geht um nicht weniger als eine Million Euro. Diese Summe muss Babelsberg innerhalb der kommenden Tage in Form von Sponsorenverträgen nachweisen. Man werde natürlich "trotz der momentan aussichtslosen Situation" alles versuchen, heißt es von Seiten des Babelsberger Aufsichtsrates. Aber es dürfte wohl beim Versuch bleiben.

Weshalb die Chancen für Werder II auf den "technischen" Klassenerhalt offenbar gut sind. "Wir haben bis jetzt gar nicht drüber gesprochen, was wir in diesem Fall machen", zeigte sich Trainer Thomas Wolter überrascht. Er gehe aber davon aus, dass man den Platz einnehmen werde.

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