Werder Bremen II Hilßners 2:0 bricht Widerstand des VfR Neumünster

Regionalligist Werder Bremen II hat den dritten Sieg in Folge gefeiert. Die Phase nach dem 1:0 gefiel Trainer Skripnik allerdings nicht.
31.08.2014, 15:09
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye

Neumünster. Der dritte Sieg in Folge zählte zweifellos zu den schwereren Aufgaben der noch jungen Saison. Mit 2:0 (1:0) gewannen die Fußballer von Werder Bremen II das Regionalliga-Spiel beim VfR Neumünster – nachdem sie zwischenzeitlich arg in Bedrängnis gekommen waren. „Wir hatten nach dem Führungstor den Faden ein wenig verloren. Zum Glück ist uns dann der wichtige zweite Treffer gelungen“, kommentierte Mittelfeldspieler Lukas Fröde die 90 Minuten.

Auch Trainer Viktor Skripnik fand, dass die Partie „viel Kraft und Nerven gekostet“ hatte, seine Mannschaft am Ende aber verdient gewonnen hätte. Allein die Startminuten sprechen für diese Theorie: Werder hatte richtig stark begonnen, den Gegner eingeschnürt und jederzeit die Kontrolle über die Partie besessen. Nach rund 20 Minuten war die Überlegenheit des Gastes in eine Phase sehr guter Möglichkeiten übergegangen. Die beste: Eine Doppelchance für Marcel Hilßner und Maik Lukowicz, die beide allerdings ihren Meister in VfR-Keeper Ole Springer fanden (21.). Machtlos war der gegnerische Schlussmann dagegen ein paar Minuten später: Eine Vollversammlung im Strafraum des Gastgebers hatte bereits zu Schussversuchen von Maximilian Eggestein, Levent Aycicek und Florian Grillitsch geführt, ehe Lukowicz dem munteren Treiben mit einem Kopfballtreffer ein Ende setzte.

In der Folge musste der neutrale Beobachter jedoch das Gefühl haben, es wäre fast ein bisschen zu gut gelaufen für die Bremer. Denn das 1:0 bestärkte das Team nicht gerade. Im Gegenteil: Werder räumte dem Gastgeber nun Räume ein, die er zuvor nicht besessen hatte, und deshalb gehörten die Minuten vor und nach der Pause auch dem VfR Neumünster. Allerdings: Die Bremer spielten zwar nicht mehr so eindrucksvoll wie zu Beginn der Partie. Sie wussten aber immer noch, was angesichts des sich steigernden Gegners zu tun war. Der Treffer von Marcel Hilßner – er schloss eine Kombination über Aycicek und Grillitsch ab – dämpfte die Hoffnungen des VfR jedenfalls nachhaltig. „Nach diesem Treffer haben wir das Ergebnis auch gut verteidigt“, sagte Lukas Fröde und wies auf eine verbesserte Defensivleistung hin. Sie gestattete Neumünster zwar noch ein paar gute Szenen, gab dem Gast aber tatsächlich eine Menge Rückhalt. Mit einem Pfostentreffer verpasste der starke Aycicek zudem eine Resultatsverbesserung (64.).

VfR Neumünster: Springer - Winter, Ingreso, Bönigk, Olthoff (46. Schlagelambers), Kramer, Pino Tellez (64. Bento), Laabus (76. Zekjiri), Tenno, Nagel, Abou-Khalil

Werder Bremen: Husic - Rehfeldt, Hüsing, Mainka, Sternberg - Fröde, Hilßner, Aycicek (15. Eggersglüß), Eggestein (84. Wegner) - Lukowicz (73. Capin), Grillitsch

Tore: 0:1 Lukowicz (28.), 0:2 Hilßner (61.)

Schiedsrichter: Bernhardt (Wienhausen)

Zuschauer: 571

Gelbe Karten: Springer, Pino Tellez, Nagel, Schlagelambers, Bento - Sternberg, Eggestein(

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