Werder Bremen II Kobylanski sichert Werder II drei Punkte

Rehden. Das letzte Auswärtsspiel des Jahres in der Regionalliga Nord verlief erfolgreich für die Fußballer von Werder Bremen II. Beim BSV Rehden siegte das Team von Viktor Skripnik mit 1:0 (0:0).
01.12.2013, 18:04
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Das letzte Auswärtsspiel des Jahres in der Regionalliga Nord verlief erfolgreich für die Fußballer von Werder Bremen II. Beim BSV Rehden siegte das Team von Viktor Skripnik mit 1:0 (0:0).

Viel hatte ja nicht zu einem veritablen Auswärtskomplex gefehlt: Fünf Spiele lang waren die Bremer ohne Sieg in einem Regionalliga-Spiel auf fremden Platz geblieben; sie hatten bittere Niederlagen in Wolfsburg (1:6) und Hannover (2:9) kassiert, ehe ihnen vor knapp einem Monat ein 2:1-Erfolg bei St. Pauli II gelungen war. Die Premiere brachte die Grün-Weißen offenbar auf den Geschmack, denn gestern gelang ihnen mit dem 1:0 (0:0) bei BSV Rehden der dritte Auswärtserfolg in Serie.

„Beide Teams haben sehr gut gespielt, daher freuen wir uns über die drei Punkte“, meinte Werder-Coach Viktor Skripnik nach dem „heißen Tanz“ in den Waldsportstätten von Rehden. Tatsächlich hatte Werder II beim dritten Sieg auf fremdem Platz die meiste Arbeit zu verrichten gehabt. In einer insgesamt ausgeglichenen, umkämpften Partie verzeichneten die Bremer allerdings ein Plus an Torchancen. Wenn man der Skripnik-Elf also überhaupt einen Fehler ankreiden wollte, dann die mangelnde Chancenverwertung – und die nahm in den ersten Minuten der Partie ihren Anfang.

Bereits früh war Martin Kobylanski frei vor dem Tor des Gegners aufgetaucht, scheiterte aber an BSV-Keeper Milos Mandic (3.). Nachdem Luca Zander auf der anderen Seite gleich zweimal einen Schuss des Ex-Bremers Alexander Neumann auf der Linie geklärt hatte (8.), waren wieder die Bremer am Zug. Nach einem Zuspiel von Levent Aycicek rettete Mandic zunächst gegen Alexander Stevanovic (13.), dann verzog Aycicek selbst (24.), Julian von Haacke scheiterte an Mandic (27.), und schließlich verpasste auch Davie Selke einen Torerfolg nur knapp (35., 42.).

Und Rehden? Machte mit, besaß auch Spielanteile, kam aber längst nicht so oft zum Abschluss wie Werder. Einem Treffer von Danny Arend wurde nach einer Abseitsstellung zudem die Anerkennung verweigert (32.). Dass der Gegner weitgehend von der Bremer Defensive kontrolliert wurde, lag auch an Tom Trybull, den Skripnik diesmal in der Innenverteidigung aufgeboten hatte. „Wir wissen, dass er mehrere Positionen spielen kann“, so der Werder-Coach. Trybull habe die Aufgabe dank seiner Qualitäten im Spielaufbau und der Ruhe am Ball sehr gut gelöst.

Im zweiten Durchgang löste dann auch ein Bremer Stürmer seine Aufgabe, und das war Martin Kobylanski. Nachdem er – ebenso wie Levent Aycicek (50.) – die Latte des Rehdener Tores getroffen hatte (47.), schloss der Angreifer eine tolle Kombination über Luca Zander aus wenigen Metern zum Tor des Tages ab. Als Aycicek nur wenig später mit einem Freistoß am Lattenkreuz des BSV-Gehäuses scheiterte, lag sogar die Vorentscheidung in der Luft. Sie fiel aber nicht, und deshalb blieb es bis zum Schluss spannend. Daran vermochte auch die Gelb-Rote Karte für Rehdens Daniel Gunkel nichts zu ändern. Der Gastgeber warf alles nach vorn, entwickelte unterm Strich aber zu wenig Durchschlagskraft, während Werder die Konter nicht mit der nötigen Cleverness abschloss. Zudem blieb den Bremern das Pech treu: Ein Freistoß von Martin Kobylanski wurde noch in Richtung Pfosten abgefälscht (81.), Melvyn Lorenzen scheiterte an Mandic (90.), und Alexander Stevanovic traf in der Nachspielzeit erneut nur den Pfosten.

Nach der Partie erinnerte Viktor Skripnik daran, dass sich sein Team zwei Siege aus den Partien gegen Rehden und am kommenden Freitag gegen Meppen vorgenommen hatte. „Ohne einen weiteren Sieg bringt uns dieser Erfolg auch nicht weiter“, sagte der Bremer Trainer.

BSV SW Rehden: Mandic - Pekrul (84. Tenti), Winkelmann (61. Koweschnikow), Wessel, Krogemann, Hirooka (61. Jordan), Artmann, Arend, Stütz, Neumann, Gunkel

Werder Bremen: Duffner - Zander, Schoppenhauer, Trybull, Rehfeldt - Bruns, von Haacke, A. Stevanovic, Aycicek (78. Schwede) - Kobylanski (87. Pavlovic), Selke (64. Lorenzen)

Tor: 0:1 Kobylanski (53.)

Schiedsrichter: Porsch (Hamburg) – Zuschauer: 663

Gelbe Karten: Pekrul, Wessel, Krogemann, Artmann - von Haacke, Bruns - Gelb-Rote Karte: Gunkel (70.) (sfy)

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