Werder II beim FC St. Pauli Skripnik fordert Auswärtssieg

Bremen. Das Debakel von Hannover ist abgehakt. Nachdem die Fußballer von Werder II den Hamburger SV zuletzt mit 3:0 bezwangen, soll die bittere 2:9-Klatsche gegen die Reserve von 96 endgültig der Vergangenheit angehören.
08.11.2013, 00:00
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Von Stefan Freye

Das Debakel von Hannover ist abgehakt. Nachdem die Fußballer von Werder II den Hamburger SV zuletzt mit 3:0 bezwangen, soll die bittere 2:9-Klatsche gegen die Reserve von 96 endgültig der Vergangenheit angehören.

„Wir haben eine gute Reaktion auf dieses unwürdige Spiel gezeigt“, sagt Trainer Viktor Skripnik. Im Spiel beim FC St. Pauli II (Sa., 14 Uhr) – dem dritten Duell mit einem Nachwuchsteam in Folge – steht seine Mannschaft nun vor der nächsten Herausforderung in der Regionalliga: Jetzt soll endlich der erste Auswärtssieg her.

Die Bremer wussten auf dem heimischen Platz 12 nicht immer zu überzeugen. Doch auf eigenem Platz holten sie wenigsten die Punkte, um noch die Option auf einen Spitzenplatz zu besitzen (7-1-1). Auswärts trat Werder II zwar erst fünfmal an, also deutlich weniger als die Konkurrenz, einen Sieg landete das Skripnik-Team dagegen noch nicht. Die Remis in Havelse (1:1) und Flensburg (0:0) sowie die Niederlagen in Meppen (0:1), Wolfsburg (1:6) und eben Hannover führen Werder auf den letzten Platz der Auswärtstabelle. Viktor Skripnik findet nicht, dass seine Mannschaft grundsätzlich schlechter spielt, wenn sie auswärts antritt. Selbst die erste halbe Stunde in Hannover sei ja „ganz ordentlich“ gelaufen. Aber der Bruch, der auf die ersten Gegentore gefolgt war, der sei doch symptomatisch für seine Elf, meint Skripnik. „Wir dürfen uns bei Rückschlägen nicht so leicht von unserem Spiel abbringen lassen“, fordert der Trainer also – und den Willen, in Hamburg „unbedingt den ersten Dreier“ zu holen.

Dabei hat er derzeit noch keine genaue Vorstellung davon, wie die Startelf beim Kiezklub denn überhaupt aussehen könnte. Die Langzeitverletzten Max Wegner, Oliver Hüsing, Marnon Busch und Lukas Fröde fehlen sicher, auch für Jeffrey Obst und Clemens Schoppenhauer kommt die Partie zu früh. Zudem sind die angeschlagenen Julian von Haacke und Florian Bruns fraglich. „Wir müssen abwarten, was von den Profis kommt“, so Skripnik.

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