Regionalliga Nord Sperren belasten Werders U 23

Zunächst hatte ihnen die Unterzahl ja irgendwie gut getan: Nach Platzverweisen gewannen die Fußballer von Werders U 23 die Partien gegen Weiche Flensburg und den VfL Wolfsburg II. Nicht so beim Nachholspiel gegen den HSV II am vergangenen Mittwoch.
09.05.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye

Zunächst hatte ihnen die Unterzahl ja irgendwie gut getan: Nach Platzverweisen gewannen die Fußballer von Werders U 23 die Partien gegen Weiche Flensburg (2:0) und den VfL Wolfsburg II (2:1). Nicht so beim Nachholspiel gegen den HSV II am vergangenen Mittwoch. Da standen sie am Ende sogar mit nur neun Spielern auf dem Platz – und verloren mit 0:1. Aus dem Spiel in Unterzahl wurde – wenig überraschend – also doch kein verlässliches Erfolgsmodell.

Zumal die Bremer nun sogar unter den vielen Platzverweisen leiden: Im Heimspiel gegen den Lüneburger SK (So., 14 Uhr) müssen sie gleich fünf gesperrte Spieler ersetzen. Leon Guwara und Florian Grillitsch fehlen nach Roten Karten, Marnon Busch sah zuletzt Gelb-Rot, und Lukas Fröde sowie Angelos Argyris müssen pausieren, da sie in Hamburg die jeweils fünfte Gelbe Karte sahen. „Trotz der Ausfälle sind wir alle heiß“, sagt Florian Bruns. Der Kapitän, zuletzt nicht immer in der Startelf, dürfte wie in Hamburg beim Anpfiff auf dem Platz stehen. Sorgen macht er sich nicht: Wer nun ins Team komme, werde sich „voll reinknien und zeigen, was er drauf hat“.

Das dürfte auch nötig sein, um die Tabellenführung drei Spieltage vor dem Saisonende zu behaupten. Denn mit dem Lüneburger SK kommt eine ziemlich formstarke Mannschaft nach Bremen: Seit vier Partien (2-2-0) ist der Gast nun ohne Niederlage, dabei gelang dem LSK ein Sieg über Flensburg (3:1) sowie ein Remis gegen den VfL Wolfsburg II (1:1). Angesichts der acht Punkte aus den letzten Partien zählen die Lüneburger zu den Gewinnern im Tabellenkeller – aus dem Schneider ist der Tabellen-15. angesichts eines Vorsprungs von nur einem Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz aber noch lange nicht. Und das macht diesen Gegner zugleich auch so gefährlich: Vom LSK ist nicht zu erwarten, dass er nachlässt. „Wir werden die Kräfte bündeln und uns voll reinhängen“, betont Alexander Nouri.

Dem Werder-Trainer blieben nur wenige Tage, um die Enttäuschung vom turbulenten 0:1 beim HSV II in den Griff zu bekommen. Nouri versuchte es auch mit dem Hinweis auf das Wesentliche in diesem Titelkampf: „Wir sind trotzdem noch in der komfortablen Situation, dass wir alles selbst in der Hand haben.“ Zwei Punkte liegen die Bremer vor dem Hamburger SV II, drei Zähler trennen sie vom VfL Wolfsburg II. Florian Bruns: „Wir sind trotz der Niederlage in Hamburg noch Erster – und nun wollen wir gegen Lüneburg auftreten wie ein Tabellenführer.“

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