Werder Bremen II Werder II siegt nach schwacher erster Halbzeit

Bremen. Werder Bremen II ist nach dem Sieg gegen Meppen nun auch bis auf zwei Punkte dran am Tabellenführer VfL Wolfsburg – das hatte man nach manchen Enttäuschungen in dieser Saison eigentlich nicht mehr erwartet.
12.12.2013, 00:00
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Von Stefan Freye

Am Ende ist dann doch alles gut: Dank eines 2:1 (0:1)-Heimerfolgs gegen den SV Meppen haben sich die Fußballer von Werder Bremen II nicht nur auf den vierten Platz der Regionalliga vorgearbeitet. Sie sind nun auch bis auf zwei Punkte dran am Tabellenführer VfL Wolfsburg – das hatte man nach manchen Enttäuschungen in dieser Saison eigentlich nicht mehr erwartet.

„Es war ganz wichtig, mit diesem Sieg in die Winterpause zu gehen“, sagte Werder-Profi Levent Aycicek. Am Mittelfeldspieler konnte man die wundersame Wandlung des Bremer Teams am besten festmachen: In der ersten Halbzeit war von Aycicek ebenso wenig zu sehen gewesen wie von seinen Kollegen. Da hatte der SV Meppen das Spiel bestimmt. Er hätte deshalb auch mehr Tore erzielen können als das 1:0 durch Jens Robben, der nach einem Ausrutscher von Clemens Schoppenhauer frei vor Tobias Duffner stand und aus sieben Metern verwandelte.

In der Pause gab es für die Bremer unter den knapp 400 Zuschauern nur zwei Gründe, die Anlage nicht zu verlassen: Zum einen hätte die Partie angesichts des stetig zunehmenden Nebels noch abgebrochen werden können, und wer hätte das nicht mal erleben wollen? Zum anderen war ihnen bereits vor dem Spiel ein Schokoladenweihnachtsmann versprochen worden – nach dem Spiel. „Sicher hat uns Meppen das Leben in der ersten Halbzeit schwer gemacht, aber uns hat auch die Aggressivität gefehlt“, sagte Aycicek.

In der Pause hatten er und seine Kollegen sich jedenfalls vorgenommen, das Spiel des Gegners endlich mal anzunehmen. Das setzte voraus, dass Werder überhaupt mal in die Zweikämpfe gegen die erfahrenen, aber nicht gerade spielerisch anspruchsvollen Gäste kam – was nach dem Wechsel dann tatsächlich viel besser klappte. Weil die Bremer nun auch konzentrierter angriffen, gab es sehenswerte Szenen vor dem Tor von Meppens Schlussmann Benjamin Gommert zu bestaunen. Nach Vorarbeit von Melvyn Lorenzen setzte Aycicek gleich nach der Pause zu einem an, der dem herausgeeilten Torwart der Gäste keine Chance ließ.

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Nur wenig später führte eine Kombination über Davie Selke zum frei stehenden Julian von Haacke, der Gommert mit einem Schuss ins kurze Eck überwand. Hätten Selke (66., 73.) und Lorenzen (70., 72.) in der Folge genauer gezielt, wäre es nicht beim 2:1 der nun klar überlegenen Bremer geblieben.

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