Leistungszentrum Werder setzt Workshop-Reihe fort

Es ist ein Thema, das für Werders Zukunft von großer Bedeutung ist - und das die Gemüter schon seit Jahren erhitzt. Das Leistungszentrum in der Pauliner Marsch. Das Moderationsverfahren soll nun weitergehen.
13.11.2022, 15:16
Lesedauer: 1 Min
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Von dco

In der Pauliner Marsch möchte der Fußball-Bundesligist sein erheblich in die Jahre gekommenes Leistungszentrum (LZ) modernisieren, was in dem grundsätzlich von Hochwasser gefährdeten Gebiet jedoch an strikte Auflagen gebunden ist und darüber hinaus auf Ablehnung bei nicht wenigen Anwohnern stößt. Um mit allen Beteiligten am Ende auf eine Kompromisslösung zu kommen, hat Werder im Sommer ein Moderationsverfahren gestartet, zu dessen zentralen Punkten eine Workshop-Reihe gehört.

Diese wird nun am Montag, 14. November, in der Zeit von 18 bis 21 Uhr fortgesetzt. Im Saal der Evangelischen Friedensgemeinde (Humboldtstraße 175/177, 28203 Bremen) möchte Werder den Flächen- und Raumbedarf des LZ erklären sowie dessen Nutzungskonzept vorstellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Nachdem es zum Auftakt der Reihe Mitte September um die grundsätzliche Notwendigkeit eines Neubaus sowie um mögliche Standortalternativen gegangen war, ist es nun der zweite von insgesamt sechs geplanten Workshops. Im Mai, wenn alle Termine durch sind, soll entschieden werden, ob es Sinn ergibt, das Moderationsverfahren fortzusetzen oder nicht. "Es geht um die Frage, ob wir am Ende die Chance sehen, einen Kompromiss hinzubekommen", hatte Werders Präsident und Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald während des ersten Workshops erklärt, zu dem gerade einmal 50 Personen ins Weserstadion gekommen waren. Markus Birzer, der Moderator des Verfahrens, nannte die geringe Beteiligung damals „eigenartig“ und verwies auf Flyer, die im Vorfeld an rund 3000 Haushalte verteilt worden waren. Klar, dass sich die Veranstalter beim zweiten Workshop nun eine deutlich größere Resonanz erhoffen.

Während der Auftaktveranstaltung hatte das Bremer Planungsbüro BPW Stadtplanung allen zuvor geprüften Standortalternativen zur Pauliner Marsch eine Absage erteilt. Sowohl bei der Galopprennbahn, im vorderen Woltmershausen als auch in der Osterholzer Feldmark fanden die Stadtplaner Argumente gegen ein LZ. Für die Pauliner Marsch hingegen gaben sie grünes Licht für einen hochwasser-angepassten Bau. „Es ist ein gewachsener Standort, bei dem eine verhältnismäßig geringe Neuversiegelung nötig wäre“, erklärte Stadtplanerin Nicole Braun.  

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