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Sargent im „werder.de“-Interview
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„Das war zeitweise ein bisschen frustrierend“

(mw) 28.01.2019 3 Kommentare

(nordphoto)

„Ich möchte mich im Bundesligateam etablieren und an jeden Spieltag im Kader stehen - nicht in der Startelf, aber im Kader. Vielleicht bekomme ich gegen Ende der Saison ein paar Startelf-Einsätze", sagt Josh Sargent im "werder.de"-Interview auf die Frage nach seinen Zielen für die Rückrunde der laufenden Saison. Dass der 18-Jährige mittlerweile zu einem dauerhaften Anwärter auf einen Kaderplatz bei den Profis geworden ist, steht dabei außer Frage - seit seinem Debüt beim 3:1-Sieg gegen Düsseldorf Anfang Dezember stand Sargent bei jedem Pflichtspiel der Profis im Aufgebot. Bis auf das Spiel gegen Hoffenheim bekam Werders Sturmhoffnung auch jedes mal Einsatzzeit von Coach Florian Kohfeldt.

Zu Beginn der Saison sah das noch etwas anders aus. Zwar durfte Sargent auch da schon hauptsächlich mit den Profis trainieren, seine Spielzeit musste er sich aber bei der U23 holen. Eine Zeit, die nicht immer einfach war, wie Sargent selber sagt: „Es war mit dem Trainerteam besprochen, dass Spielzeit für mich das Wichtigste ist, um in den Rhythmus zu kommen und mich weiterzuentwickeln. Aber natürlich wollte ich am liebsten sofort und dauerhaft mit der ersten Mannschaft trainieren. Das war zeitweise ein bisschen frustrierend. Ich wusste, dass ich in den Spielen zeigen konnte, dass ich zum Bundesliga-Team gehöre und das habe ich versucht. Wichtig war in der Situation, ruhig zu bleiben.“

Große Anpassungsschwierigkeiten bei Werder hatte Sargent indes nicht. „Am Wichtigsten war es, dass die Jungs mir geholfen haben, mich im Team wohlzufühlen, anzukommen und mich als Teil der Mannschaft zu fühlen. Es ist meine erste Profi-Station. Ich wusste nicht, was mich erwartet und wie die Sachen laufen. Fußballerisch war mir schon vieles klar, aber mental, psychologisch und insbesondere menschlich habe ich viel dazugelernt“, sagt der US-Stürmer, der von vielen bereits als Supertalent gefeiert wird. Druck verspüre er aufgrund der enormen Erwartungen jedoch nicht. „Ich lasse den Leuten ihre Meinung, egal ob sie mich für das nächste große Supertalent halten oder einen durchschnittlichen Spieler. Ich höre nicht gerne auf die Meinungen anderer.“

Der erste Teil des Interviews mit Sargent findet sich hier, den zweiten Teil gibt es hier.

So hat sich Sargent im Mein-Werder-Gespräch, dem ersten Interview mit einem deutschen Medium, im November geäußert:


Bremen ohne Werder - das ist unvorstellbar! Und das Profiteam, das in der Bundesliga um Punkte und Tore kämpft, ist das Herzstück des Vereins. Auf dieser Seite gibt es News, Fotos und Videos rund um die Werder-Profis.