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Friedl sammelt weiter Pluspunkte
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Flexibel in die Zukunft

Malte Bürger 05.05.2019 3 Kommentare

(nordphoto)

Und plötzlich war doch wieder alles ganz anders gekommen. Frühzeitig hatte Marco Friedl von seinem Coach eine Einsatzgarantie erhalten, eigentlich sollte der junge Österreicher den gesperrten Abwehrchef Niklas Moisander in der Innenverteidigung vertreten. Doch dann fiel Theodor Gebre Selassie aus und Friedl rückte auf die rechte Außenbahnbahn. Das war schon im Pokal-Viertelfinale auf Schalke so gewesen und gut gegangen, für einen Linksfuß wie Friedl gibt es dennoch schönere Positionen.

„Er hat insbesondere in der zweiten Halbzeit gezeigt, was in ihm steckt“, lobte Trainer Florian Kohfeldt den 21-Jährigen. Anfänglich hatte es kleinere Probleme mit dem schnellen Christian Pulisic gegeben, als Werder nach einer Stunde durch die Einwechselungen von Claudio Pizarro und Kevin Möhwald ein wenig die Taktik umstellte, funktionierte der gesamte Defensivapparat wesentlich besser. Davon profitierte auch Marco Friedl, der einmal mehr mit bemerkenswerter Ruhe und Abgeklärtheit auftrat – auf und neben dem Platz. „Ich habe mich in dieser Woche gefreut, dass ich spiele, wo ist nicht so entscheidend“, sagte er. „Natürlich fühle ich mich im Zentrum wohler, aber wenn jemand gebraucht wird, stehe ich sehr gerne zur Verfügung.“

Große Pläne mit Werder

Florian Kohfeldt schätzt derartige Spieler ungemein, Flexibilität ist ein wichtiges Kriterium in seinen Planungen. Marco Friedl ist aktuell dabei, reichlich Pluspunkte für sich zu sammeln. Seine Einsatzzeiten sind noch gering, in Bremen gehört ihm trotzdem die Zukunft. Frank Baumann hatte bereits in der vergangenen Woche durchblicken lassen, dass die Leihgabe des FC Bayern München demnächst wohl komplett von der Isar an die Weser wechselt.

Auch Marco Friedls Worte erwecken nicht gerade den Eindruck, dass der Transfer noch platzen könnte. „Es wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben, was ich mache“,sagte er, wenngleich er darauf verwies, dass noch nichts endgültig entschieden sei. „Ich würde mich sehr wohlfühlen hier. Das Trainerteam gefällt mir sehr. Mit Werder Bremen haben wir noch etwas Großes vor und wollen Großes erreichen.“

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