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Wohl mit Friedl gegen Leipzig
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Gebre Selassie vor Saisonaus

(mw) 11.05.2019 2 Kommentare

(nordphoto)

So ganz ohne Blessuren hatte es kaum ein Werderaner aus dem 1:0-Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim geschafft. Max Kruse war mit Oberschenkelproblemen gar nicht erst mit in den Kraichgau gereist. Kevin Möhwald knickte um, spielte aber ebenso durch wie Yuya Osako, der sich zum Schluss mit letzten Kräften über den Rasen schleppte. Milot Rashica musste gar nach einer Stunde ausgewechselt werden, und für Theodor Gebre Selassie ging es schon nach 25 Minuten nicht mehr weiter. Florian Kohfeldt sah sich gezwungen, den Tschechen durch Marco Friedl zu ersetzen. Im Anschluss erklärte Werders Chefcoach, dass es Gebre Selassies letzter Einsatz in dieser Saison gewesen sein dürfte: „Ich würde mich sehr wundern, wenn er nächste Woche Samstag noch ein Spiel macht“, so Kohfeldt.

An einer schweren Verletzung liege das allerdings nicht, sondern an Gebre Selassies enormem Pensum in dieser Saison: „Da ist nichts kaputt, gar nichts“, gab Kohfeldt eine kleine Entwarnung. „Aber der hat Schläge überall. Der ist einfach durch nach der Saison. Er hat fast jedes Spiel gemacht, er geht in jeden Kopfball.“ Zum Saisonabschluss wolle man nicht riskieren, dass aus dieser Überbelastung Schlimmeres entstehen könnte. „Heute war es unfassbar wichtig, dass er dabei ist. Wir brauchten Theo, für Kopfballduelle, für alles drum und dran“, betonte Kohfeldt. Nach 20 Minuten ging es dann aber doch nicht mehr weiter – und gegen Leipzig (Sonnabend, 15.30 Uhr) dürfte die Position des Rechtsverteidigers schon aus Sicherheitsgründen wieder an Friedl fallen: „Marco macht’s halt einfach top. Da gibt es keine zwei Meinungen.“


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