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Glück im Unglück für Werders Vizekapitän
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Klaassen: Prellung am Sprunggelenk

Jean-Julien Beer 07.10.2019 1 Kommentar

Abgang mit Schmerzen: Trainer Florian Kohfeldt musste Davy Klaassen nach dem Foul in Frankfurt vom Feld holen.
Abgang mit Schmerzen: Trainer Florian Kohfeldt musste Davy Klaassen nach dem Foul in Frankfurt vom Feld holen. (nordphoto)

Glück im Unglück für Davy Klaassen: Werders Mittelfeldspieler hat sich beim Spiel in Frankfurt keinen Riss der Bänder und auch keine knöcherne Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Das ergaben die Untersuchungen. Pausieren muss der Niederländer aber trotzdem: Bei dem Foul von Frankfurts Makoto Hasebe in der Schlussphase, das zum Elfmeter und damit zum 2:2-Ausgleich für Werder führte, erlitt Klaassen eine schwere Prellung rund um den Knöchel.

„Es war ein harter Schlag gegen das Bein, aber es ist nichts kaputt gegangen“, bestätigte Trainer Florian Kohfeldt am Montagvormittag. Wenn man so will, kommt Klaassens Verletzung wenigstens zu einem guten Zeitpunkt. „Gut, dass wir jetzt die Länderspielpause haben“, sagte auch Kohfeldt, „denn Davy wird in dieser Woche nicht viel trainieren können.“ Auch auf das Testspiel am Freitag beim FC St. Pauli dürfte Klaassen nach Lage der Dinge verzichten. Kohfeldt: „Das Ziel ist, dass er zum Heimspiel gegen Hertha BSC wieder ganz normal zu Verfügung steht.“

Statt Klaassen schoss Rashica

Werders Vizekapitän Klaassen hatte am Sonntag entscheidenden Anteil am Punktgewinn in Frankfurt. Nicht nur wegen seiner engagierten Leistung in der Defensive, sondern auch durch sein Führungstor zum zwischenzeitlichen 1:0 und sein Nachsetzen im Strafraum in jener Szene, in der er sich verletzte. Statt Klaassen, der erkennbar Schmerzen hatte und ausgewechselt werden musste, trat deshalb Milot Rashica zum Strafstoß an und verwandelte sicher.

Ob Innenverteidiger Ömer Toprak nach seinen erneuten Wadenproblemen beim FC St. Pauli zu Spielminuten kommt, ist noch offen. „Auch bei Ömer werden wir vorsichtig sein, er wird dosiert trainieren", sagte Kohfeldt, "und dann warten wir ab, ob er beim Testspiel zum Einsatz kommen kann."


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