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Podcast: Die Rasenfunk-Schlusskonferenz
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„Kohfeldt ist einfach zu weit gegangen“

(wkf) 16.09.2019 13 Kommentare

(nordphoto)

Es gibt viel zu besprechen, um sportliche Dinge geht es dabei allerdings kaum. Im exklusiven Ausschnitt des Rasenfunk-Podcasts für WK Flutlicht diskutiert Moderator Max-Jacob Ost ausführlich mit dem Schiedsrichter-Experten Alex Feuerherdt (Collinas Erben) über die vielen strittigen Szenen während des Werder-Spiels bei Union Berlin. Außerdem sind Matthias Friebe (Deutschlandfunk) und Daniel Roßbach (Lausitzer Rundschau) in der Sendung zu Gast.

Aus Feuerherdts Sicht begann die Partie für Schiedsrichter Tobias Welz denkbar schlecht, weil er gleich zu Beginn zweimal die Unterstützung des Video-Assistenten bei Elfmeterentscheidungen benötigte. „Da war von Anfang an der Wurm drin“, sagt er. „Wenn du als Schiedsrichter nicht die absolute Sicherheit ausstrahlst, wirkt sich das auch auf die Spieler und die Zuschauer aus.“

Im Einzelnen bewertet Feuerherdt den ersten Strafstoß für Werder nach einem vermeintlichen Foul an Davy Klaassen als unberechtigt, den Handelfmeter für Union nach einem Vergehen von Christian Groß bezeichnet er dagegen als berechtigt. Den zweiten Elfmeter für die Bremer nach einem Trikotzupfer gegen Theo Gebre Selassie „kann man geben, muss man aber nicht geben“. Die Gelb-Rote Karte gegen den Berliner Neven Subotic hält der Experte für „völlig unstrittig“. Die Ampelkarte für Werders Nuri Sahin sei ebenfalls regelkonform gewesen, hätte aber durch andere Kommunikation vermieden werden können.

Klare Worte findet Feuerherdt bezüglich der Gelben Karte für Florian Kohfeldt, der sich kurz vor Schluss über Subotics Foul an Leonardo Bittencourt aufregte. Der Werder-Trainer zeigte für die Verwarnung kein Verständnis, Feuerherdt aber findet: „Kohfeldt ist einfach zu weit gegangen. Er ist als Erster in Richtung Subotic gelaufen. Da musst du als Schiedsrichter Gelb zeigen. Da hat er alles richtig gemacht.“

Die komplette Schlusskonferenz gibt es hier.


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