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Warum Gebre Selassie fehlte
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Kohfeldt: „Keinen Spieler verheizen“

Christoph Bähr 05.05.2019 1 Kommentar

(nordphoto)

Es hatte sich schon am Freitag angedeutet, als Theodor Gebre Selassie beim Abschlusstraining überraschend fehlte. Werder teilte zwar sogleich mit, dass der Rechtsverteidiger gegen Dortmund trotzdem spielen könne, doch im Kader für das Heimspiel fehlte er dann. Der Grund: Während des nicht-öffentlichen Trainings am Donnerstag hatte der 32-Jährige einen Schlag auf das Knie abbekommen und eine Prellung erlitten.

Beim Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Sonnabend könnte Gebre Selassie aber wieder dabei sein. „Ich gehe davon aus, dass er zurückkommt“, sagte Trainer Florian Kohfeldt, schränkte allerdings ein: „Ich bin mit einer Prognose vorsichtig. So langsam schrillen die Alarmglocken. Wir wollen keinen Spieler verheizen.“

Gebre Selassie hatte bis zum Dortmund-Spiel in allen Ligapartien über die volle Distanz gespielt. Diese Belastung macht sich nun kurz vor dem Saisonende bemerkbar. „Es hätte die Möglichkeit gegeben, ihn spielfähig zu machen, doch er hat den ein oder anderen Schlag zu viel abbekommen“, sagte Kohfeldt. „Es sind keine schlimmen Verletzungen, aber Theo hat in beiden Beine ein leichtes Instabilitätsgefühl. Ich will keine schlimmere Verletzung riskieren. Das bin ich ihm schuldig.“

Ganz sicher ist somit noch nicht, dass der tschechische Nationalspieler gegen Hoffenheim ins Team zurückkehrt. Sollte das nicht klappen, würde wohl wieder Marco Friedl als Rechtsverteidiger aushelfen. „Er hat insbesondere in der zweiten Halbzeit gezeigt, was in ihm steckt“, lobte Kohfeldt den gelernten Linksverteidiger. Für Felix Beijmo, der eigentlich als Vertreter für Gebre Selassie geholt wurde, blieb auch gegen den BVB nur der Platz auf der Bank.

Sicher wieder mit dabei ist gegen Hoffenheim Abwehrchef Niklas Moisander, der gegen Dortmund gelbgesperrt fehlte. Dafür holte sich nun Mittelfeldspieler Davy Klaassen die fünfte Gelbe Karte ab und fällt somit ebenso wie die verletzten Philipp Bargfrede und Fin Bartels aus. Klaassens Ausfall wiege schwer, doch Torschütze Kevin Möhwald habe „ein Bewerbungsschreiben“ abgegeben, um Klaassen zu ersetzen, betonte Kohfeldt.


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