Wetter: Regenschauer, 9 bis 15 °C
Maxi Eggestein: Kuriose Premiere in Berlin
Der Artikel wurde zur Merkliste hinzugefügt.
Die Merkliste finden Sie oben links auf der Seite.

Kohfeldts „Trennung“ vom Musterschüler

Malte Bürger 15.09.2019 0 Kommentare

(nordphoto)

Die Besonderheit der Beziehung ist bekannt. Hier der bedachte Förderer, dort der immer wichtiger werdende Profi. Der Aufstieg Maximilian Eggesteins wäre ohne Florian Kohfeldt wahrscheinlich komplett anders, wenn überhaupt derart steil verlaufen. Das Duo hat in den vergangenen Jahren viel erlebt und Seite an Seite dafür gesorgt, dass die Bremer Zukunftsperspektiven wieder andere sind als noch vor gar nicht allzu langer Zeit.

Und doch gibt es noch immer Raum für neue Erfahrungen. Denn plötzlich war eine elementare Gemeinsamkeit futsch. Weil Eggestein in Berlin wegen seiner Rückenblessur nicht dabei war. Ein Umstand, den es noch nicht allzu häufig gab. Genauer gesagt: gar nicht. „Wir haben uns tränenreich verabschiedet“, witzelte Kohfeldt, „weil wir festgestellt haben, dass es tatsächlich das erste Spiel ist, das wir nicht zusammen gemacht haben seitdem ich Trainer bin.“

Comeback gegen Leipzig wäre wichtig

Kohfeldt übernahm im Oktober 2017, seither gab es den Parallelflug mit seinem Musterschüler durch die Liga und den Pokal. Letztlich ging die Trennung auf Zeit gut aus, Kohfeldt hatte ohnehin vorgesorgt. „Deshalb habe ich den anderen Eggestein aufgestellt, damit ich mich nicht so einsam fühle“, sagte er augenzwinkernd. Wenn alles gut läuft, ist das Duo auch bald wieder vereint, Werder hofft auf eine Rückkehr von Maximilian Eggestein pünktlich zum Leipzig-Spiel – gerade im Hinblick auf die Sperre von Nuri Sahin ein mehr als wichtiges Szenario.


Ein Artikel von

Bremen ohne Werder - das ist unvorstellbar! Und das Profiteam, das in der Bundesliga um Punkte und Tore kämpft, ist das Herzstück des Vereins. Auf dieser Seite gibt es News, Fotos und Videos rund um die Werder-Profis.